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Mit diesen drei Alternativen erkennst Du sofort, ob Dein Fett schmilzt

Keine Frage, Deine Personenwaage zeigt Dir natürlich stets an, wie viel Du zurzeit wiegst. Doch, welche Bedeutung hat dieses ermittelte Körpergewicht dann genau für Dich? Wir erklären es Dir. Es gibt Tage, da ist der Gang auf die Waage alles andere als motivierend, denn trotz schweißtreibendem Training und jeder Menge Disziplin beim Essen, scheint die Anzeige einfach nicht einen Gramm Gewicht weniger anzeigen zu können.

Jetzt einfach den Kopf in den Sand zu stecken, ist aber der falsche Weg, denn es gibt verschiedene Gründe für diesen anscheinend ausbleibenden Erfolg bei der Gewichtsreduktion. Diese nehmen wir hier einmal genau unter die Lupe und sagen Dir auch welche Methoden Du noch anwenden kannst, um herauszufinden, ob Du tatsächlich Deine Fettpolster verkleinerst.

Möchtest Du abnehmen oder Deine Figur formen?

Zu aller erst einmal gilt es zu klären, was Du genau mit dem Wort „Abnehmen“ meinst. Oftmals geht es hier schlichtweg darum, eine bessere Figur zu machen. Das heißt, Du willst in der Zukunft über einen festeren, weniger schwabbeligen Körper verfügen. Demnach möchtest Du Fett verlieren und nicht einfach nur Dein Körpergewicht senken. Aus diesem Grund, gilt es zuerst zu klären, was das Gewicht in diesem Zusammenhang überhaupt bedeutet.

Geht es im Allgemeinen um Dein Gewicht, setzt sich dieses aus Deinen Organen, Knochen, Wassereinlagerungen, Fettdepots, Deiner Muskulatur, sowie Deiner im Magen noch vorhandenen Nahrung zusammen. Die Waage zeigt Dir also an, was Du mit allem Drum und Dran wiegst.

Wiegt Deine Muskulatur wirklich mehr, als Dein Fett?

Ein Kilogramm Fett wiegt durchaus genauso viel, wie ein Kilogramm Muskelmasse, allerdings verfügen Muskeln über eine größere Dichte und benötigen aus diesem Grund weniger Platz, als Fett. Deshalb sehen viele Menschen mit identischem Körpergewicht aber oftmals völlig unterschiedlich aus. Während der eine über mehr Fetteinlagerungen verfügt und weniger Muskeln aufzuweisen hat und der andere mehr Muskelmasse besitzt, als Fett, sieht das Erscheinungsbild völlig unterschiedlich aus.

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Durchaus ist die Muskulatur demnach eine große Unterstützung, wenn es darum geht das überschüssige Fett loszuwerden, denn Muskeln verbrennen Fett. Je mehr Muskelmasse vorhanden ist, desto mehr Fett kann diese zum Schmelzen bringen.

Damit Deine Muskeln aber tatsächlich auf das vorhandene Fett zugreifen um Energie zu gewinnen, musst Du über die Nahrung weniger Kilokalorien zu Dir nehmen, als Du verbrauchst. Besitzt Du also eine „gute“ Muskulatur verbrauchst Du automatisch mehr Fett, denn genau so arbeitet Dein Stoffwechsel.

Startest Du mit dem Sportprogramm, um an Muskelmasse zu zunehmen, wirst Du zu Beginn durchaus kleinere Erfolge aufzuweisen haben. So kann es passieren, dass Du anfangs zwar mit weniger Fett und mehr Muskeln das gleiche Körpergewicht auf die Waage bringst, dennoch wird sich Deine Figur zum Vorteil verändern.

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Warum schwankt Dein Gewicht so stark?

Hast Du Dich in der Vergangenheit schon einmal zu verschiedenen Tageszeiten, wie Wochentagen auf die Waage gestellt, wirst Du bestimmt bemerkt haben, dass es hier häufiger einmal zu Gewichtsschwankungen gekommen ist. Auch dafür, gibt es verschiedene Ursachen und nicht immer haben diese etwas mit Deiner Zunahme oder Abnahme an Fett zu tun. Folgende der drei genannten Gründe, können hier Gewichtsschwankungen begünstigen:

  1. Nahrungsgewicht

Nimmst Du Nahrung zu Dir, verschwindet diese natürlich nicht einfach auf magische Art und Weise, denn zu aller erst einmal wird die aufgenommene Nahrung in Deinen Verdauungstrakt weitergeleitet. Nach einem Menü wiegst Du demnach stets mehr, als vor dem Essen. Hast Du den Toilettengang hinter Dich gebracht, normalisiert sich somit auch Dein Körpergewicht wieder.

  1. Wassereinlagerungen

Bekanntlich sind Kohlenhydrate in der Lage im menschlichen Körper Wasser an sich zu binden. Ein Gramm Kohlenhydrate kann demnach gleich drei Gramm Wasser einlagern. Hast Du mit Deinem Essen Kohlenhydrate zu Dir genommen und gleichzeitig Deinen Durst gestillt, wiegst Du also deutlich mehr, auch ohne dass Deine Fettdepots gewachsen wären. Gleiches gilt außerdem für salzhaltige Kost, wenn Du zuvor eher auf Salz verzichtet hast, denn auch durch Salz kommt es zu vermehrten Wassereinlagerungen im Körper.

  1. Bei Frauen spielt der Monatszyklus eine Rolle

Vor allem beim weiblichen Geschlecht ist der Monatszyklus bedeutend, so dass Frauen sich stets über Monate zur selben Zeit wiegen sollten.

  1. Alkoholgenuss

Alkohol hilft Dir nicht beim Abnehmen, auch wenn so manche Zeitschrift gerne einmal das Gegenteil behauptet, denn auch hier spielt der Wasserhaushalt eine entscheidende Rolle. Alkohol führt zu Dehydrierung. Das heißt, wenn Du Alkohol zu Dir nimmst, wird vermehrt Wasser ausgeschieden und so wiegst Du anschließend weniger.

Wie kannst Du Deinen Fettverlust am besten messen?

  1. Nutze ein Maßband

Kein Mensch kann sich aussuchen an welcher Körperstelle er Fett verliert, auch Du nicht. Aus diesem Grund ist es ratsam mit Hilfe eines Maßbandes, Deinen Bauch in Höhe des Bauchnabels zu messen. Gleiches gilt es mit den Oberschenkeln, der Hüfte, sowie den Oberarmen vorzunehmen. Wichtig ist hier, dass Du stets die gleichen Stellen genau misst.

  1. Schau nach, wie Deine Kleidung sitzt

Es gibt doch nichts Schöneres, als in die Lieblingshose zu schlüpfen und feststellen zu müssen, dass der Gürtel schon wieder ein neues Loch benötigt bzw. die Hose schlichtweg nur noch um die Beine schlottert und alles andere, als gut aussieht.

  1. Mache Fotos von Deinen Fortschritten

Nutze stets das gleiche Licht, sowie den gleichen Hintergrund und mache in regelmäßigen Abständen Fotos von Deiner neuen Figur. Ob es sich hierbei um Bilder im angezogenen Zustand oder gleich um Nackt-Bilder handelt bleibt natürlich ganz Dir überlassen. Fest steht, den Unterschied wirst nicht nur Du sehen.

  1. Nutze Deine Waage anders

Stelle Dich weiterhin in regelmäßig zu gleichen Bedingungen auf Deine Waage und ziehe aus drei bis sieben Messungen anschließend den Durchschnittswert. Den errechneten Durchschnittswert kannst Du dann mit dem nächsten vergleichen und immer so weiter. Zeigt sich über Wochen eine langsame Gewichtsabnahme, kannst Du davon ausgehen, dass Du Fett verlierst. Im Übrigen ist es gänzlich ausreichend, wenn Du Dich einmal wöchentlich wiegst.

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Über Michael (Doc) Young

Michael "Doc" Young - Seit 8 Jahren Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Wenn er nicht mit seinem Wohnmobil unterwegs ist zählen Fotografieren und Fitnesstraining zu seinen Hobby's.

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