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Die gesunde Diät: schlank dank Superfood?

Superfood - Schlüssel zum Abnehmziel?

Superfoods – ein regelrechter Hype ist um die kleinen Früchte und Samen ausgebrochen. Das Besondere an ihnen? Sie stecken voller gesunder Inhaltsstoffe und sollen gesundheitsfördernde Eigenschaften besitzen. Doch können Superfoods auch beim Abnehmen helfen?

Was ist eigentlich ein Superfood?

Was sich nun Superfood nennen darf und was nicht, ist nicht eindeutig geklärt – eine genaue Begriffserklärung gibt es nicht. Im Allgemeinen kann man jedoch sagen, dass all die Früchte, Gemüse- und Obstsorten sowie Samen als Superfood bezeichnet werden, die einen besonders hohen Nährstoffgehalt aufweisen und sich somit positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden auswirken.

Mit Superfoods abnehmen: ein Überblick

Von Acai über Goji bis hin zu Kakao – die Liste der Superfoods ist lang und ständig kommen neue hinzu. Sie sollen schlank, schön, jung oder fit machen – oder alles in Kombination. Doch welches Superfood eignet sich nun zum Abnehmen? Ein kleiner Überblick:

Spinat: Das grüne Gemüse punktet mit gesunden Inhaltsstoffen wie B-Vitaminen, Karotinoiden und Calcium. Zusätzlich hat Spinat wenig Kalorien, macht aber gleichzeitig satt. Als Salat, gekocht oder im Smoothie – das Superfood kann beim Abnehmen unterstützen.

• Algen: Chlorella, Afa oder Spirulina – die kleinen Algen stehen bei Gesundheitsfanatikern schon lange im Fokus. Durch den großen Anteil an Proteinen sollen sie länger sättigen. Viele sehen in diesen daher das ideale Superfood zum Abnehmen. Die Algen sind in Normalfall in Tabletten- oder Pulverform erhältlich.

• Hülsenfrüchte: Kichererbsen, Linsen & Co. sind nicht nur schmackhaft, sondern stecken voller Proteine und Ballaststoffe. Heißhungerattacken werden so reduziert und Du bleibst länger satt.

Schon gewusst?!

Das Jahr 2016 wurde von den Vereinten Nationen zum Internationalen Jahr der Hülsenfrüchte gekürt.

• Beeren: Im Allgemeinen haben Brombeeren, Erdbeeren und Co. nur wenig Kalorien (kcal) und Zucker. Beispielsweise kommen 100 Gramm Brombeeren gerade einmal auf knapp fünf Gramm Zucker. Dank ihres lieblichen Geschmacks können sie allerdings Heißhunger auf Süßes stillen – wer das nächste Mal Lust auf ein Stück Schokolade hat, sollte lieber auf die süßen Früchte zurückgreifen.

Papaya: Auf 100 Gramm der exotischen Frucht kommen etwa 39 Kalorien und auch Kohlenhydrate (KH) sind hier eher spärlich vertreten: 100 Gramm enthalten circa 8 KH. Das Superfood kann nicht nur aufgrund seiner sättigenden Wirkung beim Abnehmen helfen, sondern enthält zudem das Enzym Papain. Dieses kann Eiweiß spalten und so die Verdauung fördern.

• Kokosnuss: Viele Nährstoffe, kalorienarm und ein Durstlöscher obendrein: Kokoswasser (nicht zu verwechseln mit Kokosmilch). Und auch Kokosnussöl fällt positiv auf, hat es doch keine Transfette, und eignet sich daher bestens zum Kochen.

• Chia-Samen: Die kleinen Körnchen sind schon seit geraumer Zeit buchstäblich in aller Munde. Das Superfood soll sich nicht nur positiv auf die Gesundheit auswirken, sondern auch zum Gewichtsverlust beitragen. Neben viel Kalzium und Antioxidantien warten Chia-Samen mit einem hohen Eiweißgehalt auf – sie machen also lange satt.

Wie bereitet man die Superfoods am besten zu?

Ob Frühstück, Mittag, Abendessen oder Zwischendurch – Superfoods können den täglichen Speiseplan ergänzen. Dabei müssen die Gerichte keinesfalls kompliziert sein. Beispielsweise lassen sich Smoothies schnell und einfach zubereiten: Die gewünschten Lebensmittel kommen in den Mixer und schon ist eine leckere Mahlzeit entstanden.

Dabei musst Du Dir auch keine neuen ausgefallenen Smoothie-Rezepte herunterladen, sondern kannst auch einfach deine bisherigen Rezepte mit Superfoods aufpeppen: Ein Esslöffel Chia-Samen hinzugeben oder anstatt Mineralwasser auf Kokoswasser zurückgreifen – das gibt dem Smoothie das gewisse Etwas.

Die Superfood-Küche ist überaus vielseitig und vor allem alltagstauglich. Früchte und Samen müssen dabei nicht aus Übersee stammen. Ein Großteil des heimischen Superfoods landet wahrscheinlich bereits auf unseren Tellern, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Gute Beispiele sind Spinat und Hülsenfrüchte.

So lässt sich Spinat durchaus als roher Salat zubereiten, schmeckt aber auch gekocht, beispielsweise als Spinat-Lasagne. Leicht und lecker sind Gerichte mit Hülsenfrüchte. Wer dazu Fisch, beispielsweise Lachs, isst, wird zusätzlich mit hochwertigem, sättigendem Eiweiß versorgt. Darüber hinaus sind Deiner Phantasie keine Grenzen gesetzt, denn die Superfoods sind überaus flexibel einsetzbar.

Tipps zum Abnehmen: Superfoods in Kombination mit Sport

Seinen Speiseplan ausschließlich auf Superfoods aufzubauen, ist wahrscheinlich der falsche Ansatz, um dauerhaft abzunehmen. Eine Ernährungsumstellung auf mehr gesunde, ausgewogene Kost stellt den effektivsten einen Schritt dar, um Gewicht zu verlieren – Superfoods können Dich aber durchaus unterstützen.

Ein überaus wichtiger Schritt ist Sport. Du solltest daher mehr Bewegung in Deinen Alltag einbauen. Denn trotz ihrer wertvollen Inhaltsstoffe gilt auch bei Superfoods: In Kombination mit einer schweißtreibenden Tätigkeit nimmt es sich gleich besser ab. Diese Ausdauersportarten treiben Dir den Schweiß aus den Poren:

– Walken: Ist besonders für Anfänger geeignet, um sich langsam an die Bewegung und den Rhythmus zu gewöhnen. Zudem schont Walking im Vergleich zum Joggen die Gelenke.
– Schwimmen: Diese Sportart eignet sich ebenfalls für Leute, die ihre Gelenke schonen möchten. Die verschiedenen Stile sorgen zudem dafür, dass unterschiedliche Muskelgruppen trainiert werden.
– Skaten: Bei dieser Sportart ist Koordination und Gleichgewichtssinn gefragt. Skaten trainiert nicht nur die vorderen Oberschenkelmuskeln, sondern auch Rücken- und Hüftmuskulatur.
– Radfahren: Hier werden hauptsächlich die Beinmuskeln trainiert. Wer Radfahren nicht gewohnt ist, kann anfangs Probleme mit dem Rücken bekommen. Daher sollten Radfahrer ein zusätzliches Krafttraining für Rücken- und Bauchmuskeln in Erwägung ziehen.
– Joggen: Ausdauersport Nummer 1 ist Joggen. Dabei werden nicht nur viele Kalorien verbrannt, sondern auch Bein- und Hüftmuskulatur gestärkt. Anfänger sollten allerdings vorsichtig beginnen und sich langsam steigern, denn beim Joggen drückt das eigene Körpergewicht vermehrt auf Fuß- und Kniegelenke.

Zusätzlich zu Ausdauersport solltest Du Deine Muskeln durch ein gezieltes Training stärken. Denn umso mehr Muskeln, desto mehr Energie verbrauchst Du.

Über Michael (Doc) Young

Michael "Doc" Young - Seit 8 Jahren Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Wenn er nicht mit seinem Wohnmobil unterwegs ist zählen Fotografieren und Fitnesstraining zu seinen Hobby's.

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