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Unwahrheiten der Zuckerlobby – Fette lösen Herzkrankheiten aus

Fette lösen Herzkrankheiten aus: Seit über fünf Jahrzehnten lügt die Zuckerlobby. Laut der Medizinzeitschrift „JAMA Internal Medicine“ wurden die Untersuchungen, die im Jahr 1960 durchgeführt wurden von der Zuckerindustrie bestochen.

Vor über fünf Jahrzehnten wurden zahlreiche Studien darüber geführt, ob Zucker Herzkrankheiten auslösen könnten.

Laut der Experten zum damaligen Zeitpunkt, seien Fette an der Entstehung von Herzerkrankungen beteiligt. Jetzt kam heraus, dass diese Ergebnisse von der Zuckerindustrie erkauft wurden. Demnach lügt die Zuckerlobby seit über 50 Jahren die Menschen an.

Zuckerindustrie zahlte Bestechungsgelder an Forscher?

Mit Hilfe der sogenannten „Zuckerlobby“ versuchten die Experten die Öffentlichkeit zu ihren Gunsten zu beeinflussen. So rief man am 13. Juli 1965 das Projekt „Project 226“ ins Leben. Mit Hilfe dessen sollte ein positives Bild über Zucker präsentiert werden. Knapp zwei Jahre nach Beginn dieses Projekts wurde ein Artikel veröffentlicht, der den Zusammenhang zwischen Zuckerkonsum und Herzkrankheiten anzweifelte.

Die Autoren dieses Artikels führten damals an, dass Cholesterin, ebenso wie Fette als Ursache für todbringende Herzerkrankungen in Frage kommen. Jetzt fanden Experten der Universität von San Francisco allerdings diverse Dokumente, die beweisen, dass die Zuckerindustrie zum damaligen Zeitpunkt für den Artikel der amerikanischen Stiftung für Zuckeruntersuchung ein nettes Sümmchen bezahlt hat.

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Noch heute wirkt sich das auf die Diätologie aus

In dem Fachmagazin „New England Journal of Medicine“ wurde dieser Überblicksartikel vor über fünf Jahrzehnten veröffentlicht. Gleich drei Experten, die damals an der Harvard Universität beschäftigt waren, erhielten rund 50.000 US-Dollar für ihren Bericht. Zumal dieses Bestechungsgeld sich anscheinend bis heute bezahlt macht, denn noch immer profitiert die Zuckerlobby davon.

Mario Nestle, ein Professor der New Yorker Universität, ist der Meinung, dass die Ernährungsindustrie sich auch heute noch auf die doch inzwischen sehr moderne Diätologie auswirke. So erschüttert die Finanzierung durch die Nahrungsmittelindustrie das Vertrauen der Verbraucher in der Ernährungswissenschaft. Was vor über 50 Jahren als Lüge begann, ist bis zum heutigen Tage für viele Verbraucher immer noch die Wahrheit, auch wenn das Gegenteil bereits zig Mal erwiesen wurde.

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Zucker geht aufs Herz

Nach diversen neuen Studien besteht durchaus ein nicht zu verachtendes Risiko durch einen zu hohen Zuckerkonsum an Herz-Kreislauferkrankungen zu erkranken. Wobei Übergewicht hier nur eine Nebenrolle spielt. Schon Menschen, die täglich 2000 Kalorien zu sich nehmen, erhöhen so dass Risiko signifikant. Zu viel Zucker macht demnach nicht nur fett, sondern im gleichen Zuge krank.

So trifft es aber keineswegs nur dicke Menschen, denn auch Schlanke sorgen mit einem zu hohen Zucker-, wie Fettkonsum für erhöhte Blutfettwerte. Diese sind dafür verantwortlich, wenn die Blutgefäße Schädigungen aufweisen.

Die American Heart Association empfiehlt daher eine Zuckerkonsumbegrenzung, die für Frauen etwa 100 Kilokalorien täglich und für Männer 150 Kilokalorien am Tag betragen sollte. Die Weltgesundheitsorganisation hingegen rät weniger als zehn Prozent der täglichen Ration aus Zucker zu sich zu nehmen.

In den Vereinigten Staaten wird zudem derzeit heiß diskutiert, ob es in Anbetracht der hohen Risiken für die Gesundheit nicht zu einer gesetzlich festgelegten Regelung kommen sollte, die den Bezug auf den Zuckerzusatz in Nahrungsmitteln betrifft.

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Über Diana Sander

In der News Redaktion versorgt Diana uns mit Neuigkeiten aus der Welt der Diäten. Zu Ihren Hobbys zählen Weltreisen und Frauen-Fussball.

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