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Zuckerfrei leben – Ratgeber

Zuckerfrei leben - Ernährung nach Plan

Immer wieder ist zu hören: Du musst zuckerfrei leben, Zucker ist ungesund!

Doch warum ist das so und was verursacht Zucker im menschlichen Körper? Macht er vielleicht sogar süchtig? Diesen Fragen gilt es nachzugehen.

Die Entscheidung, zuckerfrei zu leben

Ja, es ist eine echte Entscheidung, denn der Zucker hat uns im Griff. Unser Körper gibt sich nicht mit einer kleinen Menge zufrieden, nein, er giert nach mehr. Genau da beginnt der Teufelskreis, den man nur durch eine bewusste Entscheidung durchbrechen kann. Nur so ist unsere Gesundheit zu retten.

Zucker ist nicht gleich Zucker – der Unterschied

Hier unterscheiden wir echte und unechte Lebensmittel. Echte Lebensmittel wachsen an Bäumen, Sträuchern und in oder über der Erde bzw. sind es auch die unverarbeiteten tierischen Produkte. Die Mehrzahl der echten Lebensmittel, also Obst und Gemüse, enthalten Zucker. Dieser natürliche Fruchtzucker ist sowohl im Spinat, wie auch in Salatgurken und sogar Nüssen enthalten.

Nicht zu vergessen sind alle Obstsorten. Tatsächlich benötigt unser Körper diesen natürlichen Zucker – vor allem unser Gehirn ist ein echter Zuckerfresser. Der natürliche Zucker wird von unserem Körper aber ganz anders aufgenommen und verstoffwechselt. Davon wird niemand zu dick, zu müde oder gar süchtig. Jedoch niemand benötigt den weißen, vollkommen unnützen Haushaltszucker, der den meisten unechten Lebensmitteln zugesetzt wird.

Die unechten Lebensmittel sind die industriell produzierten Nahrungsmittel, wie Fertiggerichte, Fruchtjoghurt, Süßigkeiten usw. Selbst der leckeren Wurst wurde der ungesunde Süßmacher zugesetzt, damit sie auch so gut schmeckt wie sie eben schmeckt. Unsere Geschmacksnerven werden schon auf Süß trainiert. Auch Honig, Sirups und alle künstlichen Zuckeralternativen sind hier eingeschlossen.

Übrigens hat Zucker auf den Packungen der industriell hergestellten Lebensmittel viele Namen: Dextrose, Saccharose, Maltodextrin, Glukose, Laktose (Milchzucker), Malzextrakt, Malzzucker (Maltose) usw. Die Fooddesigner haben sich einiges einfallen lassen. Wer von nun an zuckerfrei leben möchte, sollte beim Einkauf einfach mal einen Blick auf die Zutatenlisten werfen. Dort ist in Bezug auf Zucker oft Erstaunliches zu finden, die Designer sind äußerst kreativ in ihren Namensfindungen.

Warum ohne Zucker einfach besser ist

Zucker ist ein Geschmacksträger. Viele Lebensmittel schmecken vordergründig einfach besser, er sättigt schnell und gibt einen schnellen Energieschub (der aber nie lange anhält). Unsere Geschmacksknospen haben sich an die Süße gewöhnt und sie schlagen sofort Alarm, wenn sie fehlt. Doch: Zucker ist das ungesündeste und unnützeste Lebensmittel der Welt! Er ist eine Erfindung der Lebensmittelindustrie. Da, wo wir eigentlich herkommen, gab es keinen weißen Haushaltszucker, der im Übrigen keinerlei gesunde Inhaltsstoffe besitzt – sozusagen leer ist.

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Kommen wir zur Beantwortung der Frage, warum ohne Zucker einfach besser ist. Vier Schlagworte „schlagen“ Alarm: krank, dick, müde und süchtig. So, jetzt ist es raus. Ja, Zucker ist mitverantwortlich für Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Fettleber usw. Der eine oder andere kennt vielleicht die Schlagzeilen: Macht Zucker ein Kind zum Zappelphilipp? Kleine Süßmäuler häufiger depressiv. Entstehung von Rheuma – Welche Rolle spielt Zucker?

Der Süßmacher ist leicht verdaulich, was sich zunächst gut anhört. Doch die leicht verdaulichen Kohlenhydrate kann der Körper nicht verwerten, er lagert sie direkt als Fettpolster ein. Deshalb: Wer wirklich abnehmen möchte, muss sich vom Zucker befreien! Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Zucker ein suchtähnliches Verhalten auslöst. Der eine oder andere hat vielleicht schon bei sich selbst festgestellt, dass er es selten bei einem Stück Schokolade oder einem Gummibärchen belässt. Schnell ist die ganze Packung weg. Das geht, wie gesagt, direkt in den Fettspeicher.

Der einzige Ausweg ist die Entscheidung für ein Leben ohne Zucker. Doch wie schafft man das? Wie kommt man vom Zucker los?

Wie man sich vom Zucker befreit

Einfach wird es nicht. Denn ist der Körper daran gewöhnt, will er auch weiter verwöhnt werden und verlangt nach seinem vermeintlichen Recht. Entwöhnung ist das Zauberwort. Beginnen kann man damit, dass man alle Getränke weglässt, die Zucker enthalten. Dies sind Limonaden, Fruchtsäfte, Eistees, Energydrinks, alkoholische Getränke oder der berühmte Zucker im Kaffee. Zucker gibt zunächst einmal einen ungeheuren Energieschub. Da der Organismus aber bei Getränken keine Verdauungsarbeit leisten muss, gehen die Kohlenhydrate direkt ins Blut und wird mit Hilfe des Insulins rasch in die Fettpolster abgespeichert.

Das geht so schnell, dass der Blutzuckerspiegel nach kürzester Zeit ins Bodenlose fällt und Hunger sich einstellt. Der Organismus will Nahrung, damit der Blutzuckerspiegel wieder ins Gleichgewicht kommt. Obwohl man vielleicht schon mehr als genug Kalorien für den Tag konsumiert hat, muss man wieder essen. Süße Getränke regen also den Appetit an, wir essen mehr, als uns guttut und bauen so im Laufe der Zeit viel Gewicht auf. Die oben genannten Krankheiten sind unter Umständen die Folge.

Der beste Weg ist, alle zuckerhaltigen Getränke zu eliminieren, denn der beste Durstlöscher ist und bleibt Wasser. Das fällt anfangs sehr schwer, alles in einem giert nach der Cola (Limonade, Eistee …). Am besten auch gar nicht erst aufbrauchen, sondern einfach entsorgen. Dem Stoffwechsel wird es guttun.

Hat man diesen Schritt geschafft, leert man am besten die Schublade mit den Süßigkeiten aus. Der Name Süßigkeiten sagt es schon. Ganz sicher wird sich Unruhe bemerkbar machen – die sogenannten Entzugserscheinungen. Da heißt es, stark zu bleiben. Nach drei Tagen ist der Spuk vorbei.

Danach ist der restliche Speiseplan dran. Vor allem das Frühstück, das häufig aus kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln besteht. Das Internet bietet jede Menge Frühstücksideen ohne Zucker. Auch die eigene Kreativität wird mal wieder so richtig gefordert, denn schließlich gab es auch ein Leben vor dem Zucker.

Das alles erfordert ein unglaubliches Durchhaltevermögen, denn der Zucker hat uns voll im Griff. Doch wer es geschafft hat, wird mit einer besseren Gesundheit, einer schlankeren Figur und einem neuen Bewusstsein belohnt. Neue Energien werden freigesetzt und auch die Kreativität erhält einen Schub, denn auf Genuss muss man ja deshalb nicht verzichten. Man muss nur ein wenig umdenken und neue (gesunde) Optionen entdecken. Frische Ideen ohne Zucker müssen her – und da gibt es mehr, als man denkt.

Die Verantwortung erkennen

Es reicht nicht zu sagen, dass man besser die Finger vom Zucker lässt. Eigentlich weiß mittlerweile jedes Kind, dass Zucker ungesund ist. Jeder trägt sich selbst, der Familie und der Umwelt gegenüber eine Verantwortung. Wer krank wird, könnte anderen zur Last fallen. Wer krank wird, muss zum Arzt (viele verbringen ab 50 ihre Zeit damit, die Ärzte abzuklappern).

Dies belastet Körper, Seele und Geist, und zwar nicht nur die eigenen. Auch kosten Medikamente, die unweigerlich verschrieben werden, eine Menge Geld und belasten die Leber. Wer will schon dauerhaft Tabletten einnehmen? Im Grunde genommen möchte doch jeder gesund bleiben und auch gesund alt werden. Das ist der Plan. Doch der Zuckerkonsum macht es unmöglich und es besteht dringend Handlungsbedarf.

Die Unruhe, die die Entzugserscheinungen verursachen, geht nur über eine vergleichsweise kurze Zeit, belohnt wird man mit neuem Selbstbewusstsein und mehr Ausgeglichenheit für den Rest des Lebens. Auch die Wahrnehmungsfähigkeit verändert sich, weil man plötzlich ganz bei sich ist. Dies wird auch das soziale Umfeld – Familie, Freunde, Bekannte, Kollegen – wahrnehmen.

Ja, man kann sagen: Ein zuckerfreies Leben macht einen neuen Menschen!

Dies sind die Gründe dafür, warum man sich vom Zucker befreien sollte. Lassen Sie sich auch nicht erzählen, Stevia wäre gesünder. Stevia ist eine natürliche Pflanze und ihre Süßungskraft ist hundertfach stärker, als die des Haushaltszuckers. Doch ist es letztendlich nur eine Krücke. Ein Süßungsmittel ersetzt das andere.

Das Bewusstsein, die Wahrnehmung verändert sich nicht, weil ja immer die Süße (die wir gar nicht brauchen) da ist. Schnell geschieht es dann auch, dass man der Bequemlichkeit halber wieder zum billigen Haushaltszucker zurückkehrt. Denn schließlich kostet ein Kilo um die 60 Cent. Stevia dagegen ist wesentlich teurer.

Zucker macht nicht nur körperlich abhängig, sondern auch psychisch. Es ist eine Art Belohnungsverhalten. Nur wenn wir uns davon befreien können, haben wir ein echtes Stück Freiheit gewonnen und können offen für andere Geschmäcker und für Experimente sein. Das gibt die Chance auf eine ganz neue Art von Leben. Schließlich kann der Zuckerverzicht zum Anlass werden, auch über den Rest seines Daseins nachzudenken und darüber nachzudenken, was der menschliche Körper eigentlich wirklich braucht.

Über Michael (Doc) Young

Michael "Doc" Young - Seit 8 Jahren Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Wenn er nicht mit seinem Wohnmobil unterwegs ist zählen Fotografieren und Fitnesstraining zu seinen Hobby's.

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