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Nulldiät
Was ist eine Null Diät?

Nulldiät

So schnell wie möglich abnehmen – das ist der erklärte Wunsch all jener, die ein Diät durchführen möchten.

Und genau ist das Versprechen der Nulldiät. Was ist dabei erlaubt? Und wie funktioniert diese Diät?

All diese Fragen wollen wir Dir in diesem Beitrag beantworten!

Nulldiät – was ist das?

Fast jeder hat schon mal mit dem Gedanken gespielt, zu fasten. Etwa, um abzunehmen oder um den Körper zu entgiften. Und für viele ist der beste Weg zum Ziel die Nulldiät, auch das totale Fasten genannt.

Dabei wird über einen gewissen Zeitraum hinweg keinerlei feste Nachricht zu sich genommen.

Nur Wasser sowie kalorienarme Getränke sind erlaubt.

Nulldiät – was passiert in unserem Körper?

Erhält der Körper nur noch sehr wenig Nahrung (in welcher Form auch immer), greift er schnell auf das Fett- und Muskelgewebe zurück. Dies ist nun der einzige Weg, um den Energiebedarf decken zu können. Die Folge: Man verliert sehr schnell an Gewicht.

Nulldiät – wie geht das?

Für den Körper bedeutet die Nulldiät: Es herrscht eine Hungersituation. Und in diesem Hungerstoffwechsel muss der Energiebedarf nun aus dem Fettabbau stammen sowie aus dem Abbau von Proteinen.

  • Kein Wunder, nimmt man bei der Nulldiät doch kaum noch Kalorien zu sich.
  • Lediglich wenige Getränke stehen auf dem „Speiseplan“.

Nulldiät – wie lange?

Doch wie lange sollte dieses totale Fasten nun durchgezogen werden? In der Regel handelt es sich dabei um einige (wenige) Tage – die Spanne reicht hier von vier oder fünf bis hin zu vierzehn. Gesunde Erwachsene können auch drei Wochen eine Nulldiät durchführen.

Tipp: Stoffwechseldiät

  • Anfänger sollten nicht länger als sieben Tage fasten.
  • Bei der Nulldiät wechseln sich zudem Entlastungstage mit Aufbautagen ab.

Nulldiät – was ist erlaubt?

In der Regel beginnt die Nulldiät mit sogenannten Entlastungstagen, die ein bis drei Tage dauern. Dabei wird der Körper über eine allmähliche Reduktion der Kalorienaufnahme an das Fasten herangeführt.

  • Dabei stehen vor allem leicht verdauliche Nahrungsmittel wie Obst, Gemüse und Reis auf dem Speiseplan.
  • Hülsenfrüchte, Süßigkeiten, Fleisch und weitere Genussmittel sind hingegen verboten.

Es wird empfohlen, mit diesen Entlastungstagen zu beginnen. Ansonsten können Symptome wie starke Hungergefühle, erhöhte Reizbarkeit, Bauch- und Kopfschmerzen oder Abgeschlagenheit auftreten.

Nulldiät – was essen?

Nach diesem Einstieg kann das eigentliche Fasten beginnen. Dabei wird auf jegliche feste Nahrung verzichtet – wie es der Name bereits andeutet. Zusätzlich dazu wird der Darm häufig mithilfe von Bittersalzen und Einläufen gereinigt. Dazu wird (moderate) Bewegung empfehlen.

Tipp: Obst Diät

Nulldiät – was trinken?

Vor allem Wasser und ungesüßter (Kräuter-)Tee! Kaffee und Alkohol sind hingegen streng verboten. (Das Gleiche gilt auch für weitere Genussmittel wie etwa Tabak.) Gemüsebrühe und -säfte sind hingegen in der Regel erlaubt.

Nulldiät – was beachten?

Nach diesen Fastentagen sollten unbedingt sogenannte Aufbautage durchgeführt werden! Diese dauern drei bis vier Tage. Und dienen dazu, dass sich der Körper wieder an die Nahrungsaufnahme gewöhnen kann. So wird der Stoffwechsel langsam wieder angeregt, die Verdauungsorgane nicht überlastet. Optimal sind hierbei Lebensmittel mit einer geringen Energiedichte wie etwa Obst und Gemüse sowie (brauner) Reis.

Nulldiät – wie schnell nimmt man ab?

Nulldiät
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Recht schnell! Allerdings handelt es sich hierbei erst einmal um Wasser, das verloren wird. An die eigentlichen Fettreserven geht der Körper erst ein wenig später. Denn es dauert nun mal seine Zeit, bis er sich auf diese neue Situation eingestellt hat. Und Achtung: Kehrst Du hinterher wieder zu Deinen bisherigen Essgewohnheiten zurück, wirst Du im Handumdrehen alle Kilos wieder drauf haben – wenn nicht noch mehr! (Der Jojo-Effekt lässt grüßen.)

Nulldiät – wie groß sind die Vorteile?

Nun ja – Du nimmst in kurzer Zeit relativ viel ab. Und das totale Fasten erfordert kaum zeitlichen Aufwand, da man sich nicht mit Kalorienzählen, etc. beschäftigen muss.

Nulldiät – wieviel Nachteile gibt es?

Leider stehen diesen (wenigen) Vorteilen auch zahlreiche Nachteile gegenüber! Zum einen gibt es bei dieser Diät keinerlei Lerneffekt. Man stellt seine Essgewohnheiten nur kurzfristig um. Und dann ist die Gefahr groß, dass der berühmt-berüchtigte Jojo-Effekt eintritt – und die Waage rasch wieder nach oben geht.

  • Darüber hinaus besteht die Gefahr einer Unterversorgung mit Nährstoffen.
  • Das gilt besonders für die Proteine, da das körpereigene Eiweiß während dieser Zeit aus den Muskeln fortlaufend abgebaut wird.
  • Das wiederum birgt die Gefahr, dass viele Körperfunktionen nur noch unzureichend erfüllt werden können.
  • Durch die Entleerung des Verdauungstrakts kommt es zudem durch einen hohen Verlust an wertvollen Stoffen wie Magnesium, Chlorid und Mineralstoffen.

Und bedingt durch den Fettabbau entstehen Ketonkörper als Zwischenprodukte, deren Konzentration im Blut sich infolge dessen stark erhöht. Dies wiederum kann zu einem erhöhten Risiko für Gicht führten. Zugleich wird der Säure-Basen-Haushalt empfindlich gestört – und somit wesentliche Stoffwechselvorgänge in unserem Körper. Und auch die Niere ist mehr oder weniger stark in Mitleidenschaft gezogen.

  • Auch Kalium strömt nun verstärkt in den Blutkreislauf aus.
  • Dies kann zu Taubheit, Verwirrtheit, Ohrensausen, Muskelschwäche und Herzrhythmusstörungen führen.

Wer die Nulldiät über einen längeren Zeitraum hinweg durchführt, der riskiert, dass sein Skelett-System und das Stütz- und Bindegewebe stark beansprucht werden. Diesen fällt nun die Aufgabe zu, die Stoffe zu binden und zu mobilisieren. Zudem wird nun vermehrt Calcium aus den Knochen transportiert und mit dem Urin über die Nieren ausgeschieden.

Nulldiät – was ist unser Fazit?

Du siehst: Eine Nulldiät kann recht gefährlich sein! Zumal sie alles andere als einfach durchzuhalten ist. Für zwei oder drei Tage geht es vielleicht – doch schon nach kurzer Zeit führt der Verzicht auf feste Nahrung dazu, dass Hungergefühle auftauchen. Dass es zu Schwächegefühlen kommt und weiteren körperlichen Symptomen.

Zwar ist ein rascher Gewichtsverlust zu verzeichnen. Allerdings solltest Du bedenken, dass es bei einer anschließenden Rückkehr zu den bisherigen Essgewohnheiten wieder zu einer Zunahme an Körperumfang kommen wird! Ein Lerneffekt ist bei dieser Diät nämlich nicht gegeben.

Insgesamt wiegen die Nebenwirkungen die Erfolge bei dieser Ernährungsweise auf – vielmehr, sie übertreffen sie noch. Willst Du daher langfristig erfolgreich abnehmen, solltest Du Dir besser eine andere Diät aussuchen. Denn bei dieser Methode handelt es sich um einen radikalen Bruch mit dem bisherigen Essverhalten. Die überdies nur unter ärztlicher Aufsicht versucht werden sollte!

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Auch Ihre Meinung ist gefragt. Wer hat Erfahrung mit Nulldiät ? Wer hat mit Nulldiät abgenommen? Schon dabei, wer macht Nulldiät? Was essen bei Nulldiät, wann erste Erfolge sichtbar?