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Steinzeit Diät

Steinzeit Diät - Die natürliche Ernährung unserer Vorfahren.

Du interessierst Dich für die Steinzeit Diät? Und willst wissen, wie diese funktioniert? Welche Lebensmittel erlaubt sind? Und wie effektiv diese Methode überhaupt ist? Wir verraten Dir alles, was Du wissen musst!

Wie funktioniert die Steinzeit-Diät?

Obst und Gemüse, viel Fleisch und Eier – die Anhänger der Steinzeit- beziehungsweise Paleo-Diät essen nur das, was schon unsere Urahnen kannten. Getreideprodukte, Zucker oder Fertiggerichte kommen bei ihnen daher nicht auf den Tisch.

Denn nach Ansicht der Anhänger sind diese für zahlreiche Zivilisationskrankheiten wie etwa Diabetes oder Bluthochdruck verantwortlich.

Wie geht die Steinzeit-Diät?

International bekannt wurde die Paleo Diät unter anderem durch den Rockstar Tom Jones, der 2011 stolze 15 Kilo abnahm – und das innerhalb von nur fünf Monaten! Er wie auch andere Abnehmwillige richtete sich dabei nach den Lebensmitteln, die schon bei den steinzeitlichen Jägern und Sammlern auf den „Tisch“ kamen.

  • Sie sprechen dabei von einer „natürlichen“ Ernährungsweise.
  • Schließlich habe sich der Mensch so ernährt, ehe er sich niederließ und sesshaft wurde.

Was ist Steinzeit-Diät?

Seit nun zwei bis drei Jahren ist diese Methode auch in unseren Breitengraden zunehmend bekannter geworden. Und kann sich einer steigenden Beliebtheit erfreuen! Mittlerweile ernähren sich nach Angaben von Experten Millionen Menschen aus aller Welt auf diese Weise. Und das nicht nur mit dem Ziel, überschüssige Pfunde zu verlieren. Sondern auch, der ursprünglichen Ernährungsweise wieder näher zu kommen.

Tipp: Strunz Diät

Die Idee dahinter ist folgende:

  • Durch die proteinreiche und kohlenhydratarme Ernährung wurde der Grundstein für den Entwicklungsprozess vom Homo sapiens zum modernen Menschen hin gelegt.
  • Und auch deshalb einen positiven Einfluss auf Gesundheit sowie die Hirnfunktion des Homo sapiens ausgeübt.

Steinzeit-Diät: Was darf ich essen?

Tipp für Alternativen

Steinzeit Diät
Steinzeit Diät

Doch welche Lebensmittel sind nun konkret erlaubt? Wenn man sich den Speiseplan der Paleo Diät so ansieht, fällt auf, dass dieser sehr fleischlastig ausfällt. Laut Theorie vor allem deshalb, weil sich das menschliche Erbgut während der Jahrtausende kaum verändert hat.

Und damit ist auch die Lust auf Fleisch nicht nennenswert gesunken. Zudem sollte dieses Nahrungsmittel auch deshalb weiter im Speiseplan mit enthalten sein, weil die Lust beziehungsweise das Bedürfnis nach Fleisch dem Menschen einfach in den Genen steckt.

  • Darüber hinaus steht noch sehr viel Obst und Gemüse auf dem Speiseplan.
  • Und auch Nüsse sollten mindestens einmal die Woche verzehrt werden.

Steinzeit-Diät: Was essen – und was nicht?

Doch natürlich stehen auch einige Lebensmittel auf dem Index: Verboten sind beispielsweise all jene Produkte, die aus Getreide gewonnen wurden.

  • Auch auf Zucker musst Du verzichten.
  • Das Gleiche gilt für Alkohol und für Milchprodukte.

Tust Du Dich damit schwer, solltest Du Dir ernsthaft überlegen, ob die Paleo Diät das Richtige ist für Dich! Und natürlich ist es damit nicht getan: Auch Fertiggerichte und Fast Food sind bei dieser Schlankheitskur strikt verboten.

Was bringt die Steinzeiternährung?

Nun wollen wir die Frage beantworten, was diese Art der Ernährung überhaupt bringt. So weisen die Verfechter darauf hin, dass sie prinzipiell gesund ist und auch eine Menge Vorteile aufweist. So hätten Studien gezeigt, dass mithilfe der Steinzeit-Diät ein geringeres Risiko für Herzkreislauferkrankungen sowie verbesserte Blutzuckerwerte verzeichnet werden konnten.

  • Darüber hinaus sei Steinzeitkost prinzipiell sättigender als viele andere Diäten.
  • Und könne so Übergewicht gut vorbeugen.

Wie gesund ist die Steinzeit-Diät nun wirklich?

Doch stimmt dies alles? Fakt ist: Es sind einige gute Ansätze in dieser Diät enthalten. Etwa, dass man Fertiglebensmittel meiden sollte. Und reichlich frisches Obst und Gemüse sowie Nüsse verzehren sollte.

  • Ob das Verbot von Getreideprodukten sowie Milch, Joghurt, Käse und Co. wirklich so empfehlenswert ist, sei dahingestellt.
  • Denn diese stecken voller wertvoller Inhaltsstoffe, die dem Körper helfen, seine Funktionen aufrecht zu erhalten.

Fleisch allein etwa kann das schon mal nicht ausgleichen! Das haben auch mehrere Studien gezeigt. Und so fällt die Bilanz seitens der Ernährungswissenschaftler eher verhalten aus. Kritisch wird auch gesehen, dass die Steinzeit-Diät recht wenige Kohlenhydrate aufweist – ca. 25 %! Empfohlen wird hingegen ein Anteil zwischen 45 und 65 %. Die Folge: Es kann zu Heißhungerattacken kommen – und der mühsam erkämpfte Diät-Erfolg ist schnell dahin. Der Frust dann umso größer!

  • Zudem ist der Anteil an Fetten und Proteinen sehr hoch.
  • Auch dies kann zu gesundheitlichen Risiken führen wie etwa Gicht oder Arteriosklerose.
  • Darüber hinaus war der Energiebedarf damals sehr viel höher.
  • Denn eine Person, die vor allem Büroarbeit verrichtet, hat einen geringeren Umsatz als jemand, der den ganzen Tag über nach Nahrung jagt.

Ganz zu schweigen davon, ob diese Diät wirklich der sesshaften Lebensweise, die in unserer modernen Gesellschaft nun mal vorherrschend ist, gerecht wird. Und noch etwas geben die Experten zu bedenken: Der durchschnittliche Steinzeit-Mensch wurde nicht viel älter als 25 Jahre.

Was ist die Steinzeit Diät Erfahrung?

Doch lassen wir mal jemanden zu Wort kommen, der diese Diät bereits ausprobiert hat:

Steffi, 35:

„Von der Steinzeit-Diät habe ich im Fernsehen gehört. Und dachte mir: Warum nicht, das klingt mal ganz interessant… Weil ich auch auf der Suche nach einer Abnehmmethode war, die einiges an Fleisch beinhaltet – das ist etwas, worauf ich einfach nicht verzichten möchte.

Ich habe mich dann ein wenig informiert und gleich begonnen. Und schnell gemerkt: Ohne konkreten Plan geht es nicht – zumindest bei mir nicht. Und man muss schon seeehr genau hinsehen, damit ja kein verbotenes Lebensmittel mit hinein kommt. Das macht es etwas aufwändig. Und einfach so essen gehen im Restaurant oder Einladungen bei Freunden, das ging natürlich auch nicht. Ich habe mich also ein wenig schwer damit getan – und mir haben die Milchprodukte gefehlt. Soo viel habe ich dann auch nicht abgenommen – nach zwei Wochen habe ich dieses Experiment dann abgebrochen.“

Was sind gute Steinzeit Diät Rezepte?

Du möchtest wissen, welche Steinzeit-Diät Rezepte besonders lecker schmecken? Hier hätten wir zwei Inspirationen für Dich:

Carpaccio vom Rinderfilet mit Champignons und Rucola

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 3 EL Olivenöl
  • Meersalz, Pfeffer
  • 400 g Rinderfilet (aus der Mitte)
  • ½ Zitrone
  • 100 g Champignons
  • 30 g grüne Oliven, entsteint
  • ½ Bund Rucola

Zubereitung:

4 Teller mit ein wenig Öl bepinseln, salzen und pfeffern. Das Rinderfilet gleichmäßig in 16 Scheiben schneiden, danach einzeln zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie beziehungsweise einen aufgeschnittenen Gefrierbeutel legen. Sehr flach klopfen, danach auf die Teller legen.

Die Champignons putzen, in dünne Scheiben schneiden. Die Zitrone auspressen. Die Pilze nun mit dem restlichen Zitronensaft sowie Salz und Pfeffer gründlich mischen. Die Oliven grob hackem, Rucola waschen, putzen und trocken schütteln. Beides unter die Champignons untermischen. Den Salat anschließend auf den vorbereiteten Carpaccio-Scheiben anrichten. Noch mit ein wenig Salz und Pfeffer bestreuen und anschließend servieren.

Pilz-Gratin auf Sprossensalat mit geraspelten Möhren

Zutaten (für 8 Portionen)

  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 3 Zweige Thymian
  • 500 g gemischte Pilze (z.B. Champignons, Kräuterseitlinge. Pfifferlinge,….)
  • 3 Stängel glatte Petersilie
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Eier
  • 150 g Vollkorn-Semmelbrösel
  • 2 Möhren
  • 200 g gemischter Blattsalat
  • 1 Zitrone
  • 100 g gemischte Sprossen
  • 1 TL flüssiger Honig

Zubereitung:

Knoblauch und Schalotte schälen, beides fein hacken. Die Frühlingszwiebeln putzen, gut waschen und danach in feine Ringe schneiden. Die Pilze putzen, am besten mit einem feuchten Küchenpapier abreiben. Je nach Größe halbieren oder vierteln beziehungsweise in Scheiben schneiden. Die Pilzstücke sollten dabei in etwa die gleiche Größe haben.

Die Kräuter waschen und trocken schütteln. Die Blätter abzupfen, und getrennt voneinander hacken. Jeweils ein Drittel davon für das spätere Garnieren beiseite stellen.

Nun 1 EL ÖL in der Pfanne erhitzen. Knoblauch und Zwiebeln bei mittlerer Hitze glasig darin andünsten. Nun die Pilze und den Thymian zugeben, bei starker Hitze gründlich anbraten, bis die gesamte Flüssigkeit verdampft ist.

Die Petersilie zugeben, mit Pfeffer und Salz nach Belieben würzen. Die beiden Eier in eine Schüssel aufschlagen, verquirlen und zur Mischung in der Pfanne geben. Anschließend vom Herd nehmen.

Nun eine flache Auflaufform (etwa 20 x 30 cm groß) mit Öl einfetten und mit den Semmelbröseln bestreuen. Die Pilz-Ei-Masse einfüllen. Danach im vorgeheizten Backofen bei etwa 200 ° C ca. 20 min gratinieren.

In dieser Zeit den Blattsalat gründlich putzen, waschen und trocken schleudern. Danach in mundgerechte Stücke zerkleinern. Die Möhren nun ebenfalls waschen, putzen und schälen. Danach fein raspeln. Die Sprossen in einem Sieb gut abspülen. Danach gründlich abtropfen lassen.

Jetzt ist die Zitrone an der Reihe: Diese halbieren, gut auspressen. Den Saft in einer Schüssel mit dem Honig verrühren. Das übrige Öl mithilfe eines kleinen Schneebesens gut unterschlagen. Nach Belieben mit Salz und dem Pfeffer abschmecken.

Salat, Möhren und die Sprossen auf einer größeren Platte anrichten. Mit dem Dressing gleichmäßig beträufeln. Danach das Pilz Gratin aus dem Ofen holen, 5 min lang abkühlen. Mithilfe eines spitzen Messers von den Wänden der Auflaufform lockern. In Würfel schneiden, dann auf dem Blattsalat anrichten. Noch mit den übrigen beiseite gestellten Kräutern bestreuen und gleich servieren.

Was ist unser Steinzeit Diät Fazit?

Die Steinzeit-Diät weist einige gute Ansätze auf wie etwa, dass viel Obst und Gemüse sowie Nüsse auf dem Speiseplan stehen. Allerdings ist es fraglich, ob diese Art der Ernährung wirklich zu einer gesunden Lebensführung mit beiträgt. Denn die Urahnen lebten nun mal auf eine andere Weise als der moderne Mensch von heute! Darüber hinaus ist es nicht unbedingt ratsam, gänzlich auf Milchprodukte und Getreide zu verzichten. Man sollte sich deshalb gut überlegen, ob man die Paleo Diät ausprobieren möchte.

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