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Verschiedene Diäten

verschiedene Diäten

Insgesamt gibt es viele verschiedene Diäten, die du machen könntest. Diäten mit unterschiedlichen Herangehensweisen, Strategien und Planungen. Für welche Diät du dich auch entscheidest: am Ende gibt es immer unterschiedliche Vorteile und Nachteile bei den einzelnen Diätformen. Welche das sind, das wirst du hier erfahren!

Wie viele verschiedene Diäten gibt es?

Sind es 50 Diäten? Sind es 500 Diäten oder ist es irgendetwas dazwischen? Eines ist sicher: es sind sehr viele Diäten! Viel interessanter sind dabei die Diätformen. Denn Diäten sind extrem individuell.

So können Diäten auch individuell zugeschnitten und komplett neu entwickelt werden. Beispielsweise, damit jemand – je nach seinem Stoffwechseltyp und seiner Blutgruppe abnehmen kann. Anders wäre es schwierig, das eigene Idealgewicht zu erreichen.

Allein bei den Reduktionsdiäten existieren mehr als 500 verschiedene Arten. Zudem erscheinen jedes Jahr neue Diäten. Ebenso gibt es Programme, die für sportbegeisterte geeignet sind, die für Leute mit bestimmten Krankheiten benötigt werden oder die schnell oder langfristig gedacht sind. Viel wichtiger ist die Frage, welche Diät für den eigenen Körper optimal ist.

Gute Diäten haben gute Eigenschaften

Gute Diäten sind im Regelfall langfristig ausgelegt. Dazu zählen keineswegs Monodiäten. Monodiäten sind Diätformen, bei denen die Ernährungsweise extrem einseitig ist. Werden diese länger durchgezogen, dann kann es sogar zu gesundheitlichen Schäden kommen.

Zusätzlich zu den Monodiäten gibt es die Blitzdiäten. Diese werden oft mit Monodiäten kombiniert. Dabei handelt es sich um eine Diätform, die vorsieht, dass du in kürzester Zeit viele Kilogramm abnehmen kannst. Die meisten dieser Diäten haben jedoch einen Haken: nämlich den Jojo Effekt!

Welche Diätformen existieren? Ein kleiner Überblick

Einige Diäten wurden bereits genannt. Aber es gibt noch viele weitere, die tagtäglich von Leuten umgesetzt werden. Welche das sind, das wird in diesem Beitrag näher gebracht.

Die Reduktionsdiäten

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Bei Reduktionsdiäten geht es um das alleinige Ziel, das eigene Körpergewicht möglichst zu reduzieren. Diese Diäten sind im Regelfall kurzzeitig. Längere unterliegen oftmals einer ärztlichen Aufsicht. Zumindest sollte es so sein.

Speziell im Modebereich aber auch bei Prominenten sind Reduktionsdiäten äußerst beliebt. Das Ziel dieser Diätformen besteht darin, durch die gezielte Abwägung der Hauptnährstoffe einen Gewichtsverlust zu erzeugen. Manchmal mit Sportprogrammen kombiniert und manchmal ohne.

Die meisten Diäten, wie die Protein-Diät oder die Eiweißdiät, aber auch Low-Carb-Programme sind so aufgebaut, dass die Kohlenhydratezufuhr grundlegend reduziert wird. In der Folge nutzt der Körper nicht mehr die Kohlenhydrate zur Energiegewinnung, sondern eingelagerte Fette. Gleichzeitig wird der Muskelabbau durch die Aufnahme eiweißhaltiger Lebensmittel verhindert.

Nicht alle, aber die meisten aller Reduktionsdiäten arbeiten nach diesem Prinzip. Und es funktioniert sehr gut. Wenn du dich für eine Reduktions-Diät entscheidest, dann solltest du aber eines beachten: der Kohlenhydratanteil sollte dennoch immer 5 % haben. Sonst wird es zu einseitig. In der Folge könnten für dich gravierende Probleme durch den Jojo Effekt entstehen. Ebenso könntest du deine Gesundheit gefährden.

Natürlich gibt es auch Reduktionsdiäten, bei denen auf andere Weise vorgegangen wird. Beispielsweise durch sportliche Aktivitäten.

Diäten bei Krankheiten

Ebenso gibt es im medizinischen Bereich verschiedene Diäten, die bei Krankheit aushelfen. Diese werden oft unterstützend neben einer medikamentösen Behandlung durchgeführt. Vielen Ärzten ist bewusst, dass die Ernährungsmedizin eine immer wichtigere Rolle einnimmt. Und das bei vielen verschiedenen Krankheitsbildern. Typische Krankheitsbilder, die mit diesen Diätformen behandelt werden sind folgende:

Übergewicht

  • Wenn der Patient ein krankhaftes Übergewicht hat (Adipositas)

Untergewicht

  • Wenn der Patient viel zu wenig wiegt (Anorexie)
  • Bei Bluthochdruck
  • Bei Gicht
  • Bei Diabetes
  • Leberzirrhose
  • Niereninsuffizienz
  • Bei Problemen mit dem eigenen Stoffwechselsystem

Die Monodiäten

Auch die Monodiäten sind eine bekannte Diätform. Diese zählen zu einer Untergruppe der Reduktionsdiäten. Mit einem gravierenden Unterschied: die Ernährung wird über einen bestimmten Zeitraum äußerst einseitig durchgeführt. Beispielsweise wird sich nur von Ananas ernährt (Ananasdiät) oder nur von Trendkost (Trennkostdiät). Ebenso sind die meisten Nahrungsmittel deutlich kalorienreduziert. Ziel ist es, ein komplett neues Ess- und Bewegungsverhalten aufzubauen. Dazu gehört z.b die Wasserdiät.

Monodiäten sind äußerst riskant. Erstens wird hier sehr oft der Jojo Effekt erzeugt. Zweitens können über einen längeren Zeitraum gesundheitliche Folgeschäden entstehen. Zumindest sind diese nicht ausgeschlossen. Wenn du dich dazu entschließt eine Monodiät durchzuführen, dann ist es empfehlenswert, vorher einen Arzt zu konsultieren. Ebenso solltest du diese Diät niemals länger als 3-7 Tage durchführen. Selbst dann können schon gesundheitliche Schäden entstehen.

Diäten religiöser Natur

Diäten, die mit homöopathischen Mitteln oder esoterischen Philosophien durchgesetzt werden gibt es zuhauf. Beispielsweise die Diät mit den Schüssler Salzen. Oder das bekannte Fasten, wie auch die „Fünf Elemente Ernährung“. Dabei haben die Diäten folgende Eigenschaft:

Sie basieren in keinster Weise auf wissenschaftliche Erkenntnisse. Vielmehr handelt es sich um eine eigene Weltanschauung.

Die Formula Diäten

Hier handelt es sich um Diätformen, bei denen größtenteils mit Ergänzungsmitteln gearbeitet wird. So besteht die Nahrungszufuhr größtenteils aus Drinks oder Pulver. Hier wird der Körper mit allen notwendigen Zusatzstoffen versorgt. Gleichzeitig sind diese Mittel extrem kalorienreduziert.

Diese Form der Diät basiert auf Ernäherungswissenschaftlichen Entdeckungen. Dank dieser Kenntnisse funktionieren auch die meisten. Dennoch gibt es auch hier sehr oft den altbekannten Jojo Effekt.

Diäten mit Trennkost

Auch diese Diätvariante ist relativ bekannt. Hier werden die Grundnahrungsmittel wie Kohlenhydrate, Eiweiß und Fette gezielt getrennt. Das Prinzip ist relativ einfach: es wird davon ausgegangen, dass der Körper Kohlenhydrate und Eiweiß nicht gleichzeitig verdauen kann. In der Folge entstehen Krankheiten. Ebenso nimmt man zu. Deswegen wird immer im Wechsel gegessen. Also so, dass Nahrungsmittel mit einem besonders hohen Anteil an Kohlenhydraten oder Eiweißen immer abwechselnd genommen werden. Dazwischen sollte immer eine Pause von einigen Stunden liegen.

Diese Diät hat den Nachteil, dass es sehr schnell zu einer Übersäuerung kommen kann. Ebenso gibt es keinerlei wissenschaftliche Grundlagen

Die Crashdiäten

Diese Diäten sind sehr große Herausforderungen. Es wird verlangt, dass in relativ kurzer Zeit nur sehr wenig gegessen werden darf. Der Körper wird quasi dazu gezwungen, die eigenen Fettreserven aufzubrauchen. Dadurch können viele Kilogramm in kürzester Zeit abgenommen werden.

Kurzzeitig kann eine Entschlackung und gegebenenfalls auch Entgiftung vom Körper stattfinden. Doch langfristig sind diese Diäten mehr als schädlich. Im schlimmsten Fall führen sie zu einer Unterernährung oder Krankheiten wie Anorexie.

Diäten mit wenig Fett (Low Fat Diät)

Hier wird darauf geachtet, dass möglichst viele Lebensmittel mit wenig Fett aufgenommen werden. Das Problem: Fett wird vom Körper benötigt. Speziell ungesättigte Fettsäuren sind sehr wichtig. Zudem gibt es zahlreiche notwendige Vitamine, die ausschließlich in Fett gelöst werden können. Und auch die Speisen schmecken sehr viel besser. Deswegen gilt auch hier: diese Diäten sind kurzfristig. Werden solche Diätformen langfristig angewandt, dann kann dies schwerwiegende Folgen auf die eigene Gesundheit haben.

Diätformen mit wenig Kohlenhydraten (Low Carb Diät)

Diese Diäten sind wohl die bekanntesten. Hier wird auf eine Ernährungsumstellung gesetzt, die möglichst wenig Kohlenhydrate zulässt. Kohlenhydrate sind dafür verantwortlich, dass unser Körper Energie bekommt. Diese Energie verursacht gleichzeitig die Ausschüttung von Insulin. Das Insulin wiederum lagert Fette ein. Durch die Unterbrechung der Kohlenhydratezufuhr und eine gleichzeitig eiweißstarke Nahrungsaufnahme, werden nun eingelagerte Fette als Energielieferant genutzt. In der Folge passiert das, was passieren muss: du nimmst ab.

Verschiedene Diäten – ein Fazit

Grundsätzlich solltest du immer darauf achten, dass du eine Diätform auswählst, die hervorragend zu deinem Körpertyp und zu deiner Blutgruppendiät passt. Ebenso ist es sinnvoll vorher den eigenen Arzt zu konsultieren. So können schwerwiegende gesundheitliche Probleme von Anfang an vermieden werden. Viele Diäten haben den Nachteil, dass der lästige Jo-Jo-Effekt nachzieht.

Der effizienteste Weg um abzunehmen ist immer noch Sport. Sport in Kombination mit einer gezielten Ernährungsumstellung. Und diese sollte möglichst langfristig sein. Dabei sollten Sportprogramme so aufgebaut werden, dass diese den eigenen Stoffwechsel anregen. Denn der eigene Stoffwechselprozess hat einen enormen Einfluss auf das eigene Gewicht.

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