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Eskimo Diät – So regulieren Ureinwohner Ihren Fettstoffwechsel

Zu Beginn der 90er Jahre entwickelten zwei Ärzte Dr. Frank Ryan und Dr. Reg Saynor die sogenannte Eskimo Diät. Anwender ernähren sich hier überwiegend von Fisch, welcher in unterschiedlicher Weise zubereitet werden kann.

Wobei auch die Beilagen bei diesem speziellen Diätprogramm nicht vergessen werden. In Anlehnung an die ursprüngliche Ernährungsweise der heutigen Inuit Völkerstämme haben die Entwickler daher diese Diät, Eskimo Diät getauft.

Wie wird die Eskimo Diät vorgenommen?

Da hier viel Fisch auf dem Speiseplan steht, werden dem menschlichen Körper jede Menge Omega-3-Fettsäuren zugeführt, so dass der Fettstoffwechsel angekurbelt und die Fettverdauung gesteigert wird. Zudem nimmt der Anwender hier viel Eiweiß durch die besondere Ernährung auf, so dass trotz Diät der Muskelerhalt nicht in Gefahr gerät.

Auch der hohe Gehalt an Jod, welcher vor allem über Seefisch aufgenommen wird, hat hier außerdem sein Gutes, denn dieser Stoff regt die Schilddrüse an, welche wiederum ebenfalls den Stoffwechsel in Schwung bringen kann.

So verfolgt die Eskimo-Diät das Ziel mit Hilfe einer besonderen Ernährung nützliche, wie nachteilige Bausteine aus den Lebensmitteln, die aufgenommen werden, zu trennen, so dass die nützlichen Stoffe dem menschlichen Körper sofort zur Verfügung stehen, während die giftigen Substanzen und die leeren Kalorien hingegen vollständig wieder ausgeleitet werden, bevor diese Schaden anrichten können.

Wie viel Gewicht lässt sich mit der Eskimo-Diät verlieren und wie lange darf diese in Anspruch genommen werden?

Nicht länger als vier Wochen gilt es die Eskimo-Diät durchzuführen, da es ansonsten eventuell zu Verdauungsstörungen kommen kann. In der ersten Woche nimmt er Anwender dieses Diätprogramms zudem 1200 Kalorien täglich zu sich, während dieser Nährstoffgehalt in der zweiten Woche auf 2000 Kilokalorien pro Tag ansteigt.

Viele Anwender nehmen hier in der ersten Woche zwar langsam ab, allerdings kommt es dennoch häufig zu einem Gewichtsverlust von zwei Kilogramm pro Woche. Demnach ist es möglich innerhalb eines Monats satte acht Kilogramm an Körpergewicht mit Hilfe der Eskimo-Diät zu verlieren. Wobei ein regelmäßiges Sportprogramm natürlich auch hier eine unterstützende Wirkungsweise besitzen kann.

Wie sieht der Speiseplan der Eskimo-Diät aus?

Eskimo Diät - So regulieren Ureinwohner Ihren Fettstoffwechsel
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Anwender, die die Eskimo-Diät in Anspruch nehmen möchten, sollten unbedingt ein Faible für Fisch besitzen, denn mindestens an fünf Tagen der Wochen gibt es ein Fischgericht zu essen. Vorzugsweise magere Fischsorten, wie Seelachs, Schellfisch, Scholle oder ebenso Makrele, Hering können während dieses Diätprogramms abwechseln gekocht, gegrillt oder auch gebacken werden. Auf das Panieren hingegen gilt es besser zu verzichten, denn diese Zubereitungsart bringt zu viele Kalorien mit sich.

Neben dem Fisch dürfen zudem auch Beilagen, wie Kartoffeln, Reis, große Portionen Gemüse oder Salat den Weg auf den Teller finden. Wobei die Beilagen nicht nur für die nötige Abwechslung auf dem Speiseplan sorgen, sondern auch die Verdauung anregen sollen.

Geflügel, sowie andere Fleischsorten hingegen sind bei der Eskimo-Diät strikt untersagt, während das Müsli am Morgen oder aber das Vollkornbrötchen am Abend erlaubt sind. Zudem können Anwender zwei Tage in der Woche auf ein vegetarisches Gericht zurückgreifen, was allerdings kein Muss ist.

Welche Pluspunkte besitzt die Eskimo-Diät?

Fisch ist bekanntlich besonders nährstoffreich, wie gesund. Kreislaufbeschwerden, sowie Heißhungerattacken sind aus diesem Grund hier kaum ein Thema. Da es außerdem zu einer hohen Zufuhr an ungesättigten Fettsäuren kommt, senkt dies den Cholesterinspiegel bei übergewichtigen Anwendern und senkt somit das Risiko an Herz-Kreislauferkrankungen zu leiden.

Des Weiteren kann ebenfalls die hohe Proteinaufnahme den Muskelaufbau vorantreiben, was wiederum der äußerlichen Optik zu Gute kommt und demnach motivierend wirkt.

Wo finden sich die Nachteile der Eskimo Diät?

Ohne Frage, nur bestimmte Personen eignen sich für diese spezielle Diät, denn wer nur sporadisch Appetit bzw. nur bedingt Fisch mag, sollte Abstand von der Eskimo Diät nehmen. Auch Fisch-Liebhaber brechen dieses Diätprogramm häufig nach zwei bis drei Wochen ab, um nach ein paar Monaten Pause einen erneuten Versuch in Angriff zu nehmen.

Zudem gehört Fisch nach, wie vor zu den kostspieligen Nahrungsmitteln, welcher stets frisch zubereitet werden sollte. Gleiches gilt für Gemüse und Salate, so dass eine lange Lagerung dieser Lebensmittel nicht möglich ist. Somit sind Anwender der Eskimo Diät gezwungen fast täglich einkaufen zu gehen, sowie jeden Tag aufs Neue frisch zu kochen. Für viele Berufsstätige ist dies im stressigen Alltag kaum möglich, so dass eher ein anderes Diätprogramm genutzt wird.

Wissenswert ist außerdem, dass Menschen, die an einem Eisenmangel oder an einer chronischen Blutarmut leiden, vorab ihren Mediziner Fragen sollten, ob sie die Eskimo-Diät durchführen können, denn Fisch bringt nur wenig blutbildendes Eisen mit.

Welche Nebenwirkungen besitzt dieses Diätprogramm und wie schwer ist dieses durchzuhalten?

Einige Anwender entwickeln nach kurzer Zeit bereits Ekelgefühle gegenüber dem Fisch-, wie Fettgeruch. Sich jetzt weiter durch das Diätprogramm zu zwingen, macht in  diesem Fall keinen Sinn, so dass es besser ist eine andere Diät zu wählen.

In einigen Fällen kommt es zu Beginn der Eskimo-Diät zu leichten Kopfschmerzen, Schwitzen, sowie zu Schlaflosigkeit. Ausgedehnte Spaziergänge vertreiben diese doch eher harmlosen Beschwerden aber schnell wieder. Zumal es auch bei dieser Ernährungsweise immer viel zu trinken gilt.

Kommt es hingegen zu Verstopfungen, empfiehlt es sich eine extra Portion Salat zu sich zu nehmen, damit die Verdauung auf Trab gebracht  werden kann. Auch gegen ein sportliches Hobby ist hier natürlich nichts einzuwenden, denn dies unterstützt schließlich eine jede Gewichtsabnahme.

Wie teuer kann die Eskimo Diät werden?

Da hier stets hochwertige Nahrungsmittel zum Einsatz kommen, sind diese nicht gerade als billig zu bezeichnen. Je nach Jahreszeit können Gemüse, wie Salat im Preis variieren und gleiches gilt ebenso für die verschiedenen Arten an Fisch. Anwender der Eskimo-Diät können davon ausgehen, dass sie täglich etwa 20,00 Euro für dieses Diätprogramm ausgeben müssen.

Fazit: Die Eskimo-Diät eignet sich keineswegs als dauerhafte Methode, um das Körpergewicht zu senken. Dennoch kann dieses Diätprogramm helfen sich einer gesünderen Ernährungsform zu zuwenden und somit die überflüssigen Pfunde schmelzen lassen.

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