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Forking Diät – Mit Hilfe der Gabel schlank werden

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Diäten, die alle ein und dasselbe Ziel haben: Sämtliche Diätprogramme sollen beim Abnehmen helfen und demnach einen Gewichtsverlust in die Wege leiten. So sind die einen Schlankheitskuren gesünder, als andere, während einige Diäten einen zügigen Gewichtsverlust versprechen und andere gleich noch weitere positive Effekte bescheren.

Die sogenannte Forking-Diät hingegen ist eher ein kurioser Diät-Trend. So hat sich diese spielerische, wie simple Methode zum Abnehmen der Franzose Ivan Gavriloff ausgedacht. Dieser Fachmann ist ein Innovationsexperte und bisher in Deutschland eher unbekannt.

Welche Grundlage steckt hinter der Forking-Diät?

Die Bezeichnung „Forking“ stammt aus dem Englischen und im Grunde ist hier von der Gabel die Rede. Wie bei vielen anderen Diäten auch, ist hier ebenfalls der Name Programm der Diät. Demnach arbeitet diese Schlankheitskur mit der Gabel ganz eng zusammen, denn im Prinzip geht darum langsam, wie bewusst seine Nahrungsaufnahme zu gestalten.

Die Forking-Diät ist somit eigentlich auch kein Diätprogramm, sondern eine Methode um eine Ernährungsumstellung in Angriff zu nehmen. Im Mittelpunkt des Speiseplans stehen hier kalorienärmere Nahrungsmittel, sowie kleinere Mahlzeiten, denn wer langsamer sein Essen zu sich nimmt, wird zügiger ein Sättigungsgefühl verspüren und demnach zahlreiche Kalorien einsparen können.

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Wie gilt es die Forking-Diät anzuwenden?

Was sich im ersten Augenblick eher sehr merkwürdig anhört, hat dennoch Sinn, denn bei der Forking-Diät nehmen Anwender ihre Mahlzeiten ausschließlich mit der Gabel ein. Zumindest für die letzte Mahlzeit des Tages gilt diese Regel.

Lebensmittel, die sich also nur mit Hilfe eines Löffels oder eines Messern einnehmen lassen, verschwinden so vom Speiseplan. Bestimmt fragen Sie sich jetzt, welcher Sinn hinter dieser Regel steckt? So geht es im Grunde darum, dass nur Nahrungsmittel den Hunger stillen, die mit einer Gabel aufgespießt werden können.

Sämtliche Lebensmittel, die nur gegessen werden können, wenn ein Messer zum Einsatz kommt, wie Wurst, Käse, Fleisch und ähnliches, gilt es also zu meiden. Auf diese Weise kommen keine Nahrungsmittel zum Einsatz, die viel Zucker, Fett und somit Kalorien enthalten. Diese Regel ist leicht zu merken, einfach durchzuführen und wer konsequent dieser Vorgabe folgt, wird einige Kalorien beim Essen einsparen.

Wer jetzt, allerdings glaubt, er könnte sich von Kuchen, Pommes und ähnlichem ernähren, da diese Menüs schließlich auch allein mit der Gabel essbar sind, den müssen wir enttäuschen. Natürlich sind auch solche Kalorienbomben bei der Forking-Diät Tabu, was verständlich ist.

Hard-Forking oder Soft-Forking?

Zwei verschiedene Formen der Forking-Diät stehen Diätwilligen zur Verfügung. So gibt es zum einen die „Soft-Forking“ Methode, welche auch als „Fork-it-Light“ Methode bezeichnet wird. Dieser Speiseplan besteht ebenfalls aus Nahrungsmitteln, wie Meeresfrüchte, helle Fleischsorten, Eier, rohes Gemüse, sowie Salat. Wer hingegen die zweite Variante wählt und somit die „Hard-Forking“ Methode zum Abnehmen nutzen möchte, darf ausschließlich nur Lebensmittel zu sich nehmen, die mit der Gabel essbar sind. Sogar die Zubereitung gilt es hier ausschließlich mit diesem Besteck vorzunehmen.

Wie sieht der Speiseplan der Forking-Diät genau aus?

Lediglich drei Hauptmahlzeiten dürfen Anwender der Forking-Diät am Tag zu sich nehmen. Kleine Zwischenmahlzeiten fallen hier zudem gänzlich weg, so dass auch Snacks nicht mehr den kleinen Hunger stillen dürfen. Nur die letzte Mahlzeit des Tages gilt es mit der „Gabel-Regel“ einzunehmen. Das Abendessen besteht also ausschließlich aus Lebensmitteln, die mit Hilfe einer Gabel verzehrt werden können.

So kann eine solche Mahlzeit, zum Beispiel, aus Nudeln, Gemüse, sowie Fisch bestehen. Weder ein Messer, noch ein Löffel und auch nicht die Finger dürfen hier bei der Nahrungsaufnahme zum Einsatz kommen. So ähnelt diese Vorgehensweise sehr dem Kaiser-König-Bettler System. Das heißt, Anwender essen am Morgen, wie ein Kaiser, zu Mittag, wie ein König und am Abend, wie ein Bettler. Mit dieser Vorgehensweise soll der natürliche Biorhythmus wieder in Gang gesetzt werden.

So kann die erste Mahlzeit des Tages, zum Beispiel, aus einer Scheibe Vollkornbrot mit Käse samt zwei Eiern bestehen oder aber aus einem Müsli mit frischen Früchten. Gilt es hingegen mittags den Teller zu füllen, sollten Anwender nicht auf Kalorienbomben, wie Fast Food, Hamburger, Pommes, Pizza und Co setzen. Snacks hingegen, wenn sie denn zum Einsatz kommen müssen, sollten lediglich aus Obst bestehen, während beim Abendessen nur Nahrungsmittel den Hunger stillen, die mit einer Gabel gegessen werden können.

Schlank werden mit dem richtigen Besteck

Wer die Forking-Diät richtig anwenden möchte und auf Nummer sicher gehen will, der kann sich im Handel auch eine vibrierende, elektrische „Diät-Gabel“ kaufen. Diese soll bei der Gewichtsreduktion helfen. Anwender, die zu zügig ihre Nahrung aufnehmen oder gar ihre Mahlzeit herunterschlingen, wird hier per Vibrationsalarm und per blinkenden LED Bescheid gegeben, dass es langsamer zu essen gilt.

Zu der sogenannten „HapiFork“ gibt es außerdem eine App, die anzeigt, wie schnell und wie oft das Essen zum Mund geführt wird. Die erfassten Daten können außerdem mit Hilfe von Bluetooth oder USB in das Internet übermittelt und ausgewertet werden. Mittels einer Statistik können Nutzer dann sehen, ob sich ihr Essverhalten mit der Zeit verändert hat.

Pluspunkte der Forking-Diät

Da dieses Diätprogramm eigentlich keine Diät ist, sondern eher eine positive Veränderung der Ernährung kommen Anwender in den Genuss langsam, aber stetig ihr Körpergewicht zu senken. Somit handelt es sich hier um eine gesunde Methode des Abnehmens.

Im Gegensatz zu anderen Diäten wird dieser Speiseplan zudem eine langanhaltende Gewichtsabnahme begünstigen und nicht gleich den gefürchteten Jo-Jo Effekt auf den Plan rufen. Außerdem müssen Anwender der Forking-Diät sich nicht erst schlau lesen, um diese Methode anwenden zu können. Schnell und einfach lässt sich somit diese Schlankheitskur ohne Vorwissen durchführen und Kalorien muss hier ebenfalls keiner zählen.

Minuspunkte der Forking-Diät

Das Programm dieser Diät ist zwar simpel, allerdings wird hier kein Anwender abnehmen, indem er sich lediglich auf seine Gabel verlässt. Schließlich können Anwender sich ebenso mit diesem Besteck ungesund und kalorienreich ernähren. So geht es auch bei der Forking-Diät lediglich darum sich kalorienärmer zu ernähren und nur kleine Mahlzeiten gegen den Hunger zu sich zu nehmen.

Demnach ist diese Schlankheitskur keine neue Erfindung, denn zahlreiche andere Diäten funktionieren ebenso nach diesem Prinzip. Sportliche Aktivitäten werden hier zudem völlig außen vor gelassen, so dass Diätwillige sich um ihr Training selbst kümmern müssen.

Fazit: Die Forking-Diät ist sehr simpel gestrickt und lässt an einigen Stellen leider zu wünschen übrig. Abnehmen mit der Gabel mag zwar bei vielen Nahrungsmitteln Sinn ergeben, allerdings gibt es auch viele kalorienarme Gerichte, die mit einem Löffel gegessen werden können.

Gemüsereiche Suppen, sowie vitaminhaltige Smoothies fallen demnach weg und könnten eigentlich ebenfalls bei der Gewichtsabnahme helfen. So lässt es sich mit der Forking-Diät zwar abnehmen, allerdings ist dieses Konzept anscheinend nicht gänzlich ausgearbeitet.

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Über Kim Weiss

Ein gesunder Lifestyle ist meine Passion. Ernährung und Diät sind die beiden Hauptthemen, in meinem Job als Ernährungsberaterin, welche mir täglich begegnen.

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