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Die Kushi-Diät

Kushi Diät - Erfahrungen, Vorteile und Nachteile

In der japanischen Makrobiotik findet sich der Ursprung dieses Diätprogramms. Bereits vor über einem Jahrhundert entwickelte Georges Ohsawa die Kushi-Diät. Einer seiner Schüler, Michio Kushi, passte diese Diät dann an die westlichen Ernährungsgrundlagen an.

Wobei die Basis dieser Schlankheitskur ebenfalls auf der alten Lebensregel Yin und Yang zurückzuführen ist. Dies soll Körper, wie Geist in einen harmonischen Gleichklang bringen.

Wie wird die Kushi-Diät durchgeführt?

Die Grundlage der Kushi-Diät liegt, wie in zahlreichen, anderen Diätprogrammen ebenfalls, in der Einteilung von erlaubten, wie verbotenen Nahrungsmitteln. So besteht die Hälfte der Lebensmittel hier aus Vollkornprodukten. Daneben dürfen aber auch Meeresalgen, Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, fettarmer Fisch, sowie Soja- und Sauermilchprodukte verzehrt werden.

Verboten sind hingegen Lebensmittel, wie Milch, Fleisch, Kaffee, Alkohol, tierische Fette, Zucker und andere Milchprodukte. Sowohl gegessen, als auch getrunken, wird hier nur, wenn der Anwender der Kushi-Diät Hunger bzw. Durst verspürt. Bis zu drei Stunden vor der Nachtruhe gilt es zudem keine Nahrung mehr aufzunehmen. Wobei die Speisen stets schonend und naturbelassen zubereitet werden und die Lebensmittel ökologisch und im Idealfall aus regionalem Anbau stammen sollten.

Wie lange darf die Kushi-Diät zur Gewichtsreduktion verwendet werden?

Die Kushi-Diät
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Kommt die Kushi-Diät kurzzeitig zum Einsatz ist dieses Diätprogramm in der Regel beschwerdefrei und sehr wirksam, wenn es um die Gewichtsreduktion geht. Durchaus ist diese spezielle Ernährungsweise aber ebenso zur dauerhaften Verwendung gedacht, denn dieser Speiseplan war ursprünglich dazu gedacht den Körper und den Geist in Einklang zu bringen, so dass diese Diät zu einer gesunden Lebensweise führen kann.

Möchten Sie die Kushi-Diät allerdings langfristig anwenden, empfiehlt es sich im Vorfeld darüber mit einem Mediziner zu sprechen, um Stoffwechselstörungen, sowie Mangelerscheinungen zu verhindern.

Wie viel lässt sich mit der Kushi-Diät abnehmen?

Genaue Angaben darüber, wie viel Körpergewicht Anwender mit Hilfe der Kushi-Diät verlieren können, gibt es hier leider nicht, da diese eigentlich kein direktes Diätprogramm zur Gewichtsreduzierung ist. Dennoch können Nutzer aber davon ausgehen, dass dieser ausgewogene Speiseplan zur erfolgreichen Gewichtsabnahme führen wird.

Welche Vor-, aber ebenso Nachteile besitzt die Kushi-Diät?

Zahlreiche Vorteile, aber auch einige Nachteile bringt die Kushi-Diät mit. So müssen Anwender dieser Diät keine Kalorien zählen und nach der Nahrungsmittelumstellung ist dieses Diätprogramm eigentlich leicht durchführbar. Da hier stets auf eine fettarme, wie schonende Zubereitungsart gesetzt wird, führt die veränderte Ernährungsweise nicht nur zu einer Gewichtsreduktion, sondern ebenso zu einem allgemeinen besseren Wohlbefinden. Zudem soll die Kushi-Diät helfen Krebszellen zu vermindern und diese sogar abtöten.

Wie so viele andere Diätprogramme auch, kann es aber ebenso bei dieser Schlankheitskur zügig zu Mangelerscheinungen kommen. So werden dem menschlichen Körper zwar weiterhin zahlreiche Vitamine, wie Mineralstoffe zugeführt, allerdings handelt es sich hier um Stoffe, die zum großen Teil aus pflanzlichen Nahrungsmitteln gewonnen werden.

Wichtige Mineralien, wie Zink, Magnesium, Kalzium oder Eisen hingegen werden dem Körper nur noch bedingt zugeführt. Zumal auch lebenswichtige Fettsäuren und Proteine nur in geringem Maße aufgenommen werden. Stoffwechselstörungen, sowie Mangelerscheinungen können demnach recht schnell den Organismus belasten. Aus diesem Grund, ist es auch stets ratsam vor der Durchführung dieser Diät einen Mediziner zu konsultieren. Schwangere, Stillende und Kinder hingegen sollten diese Ernährungsumstellung nicht nutzen.

Welche Nebenwirkungen besitzt die Kushi-Diät?

Die Kushi-Diät soll eigentlich körperliche Probleme lindern, allerdings kann auch diese Ernährungsweise für verschiedene gesundheitliche Beschwerden verantwortlich sein.

Kommt es während dieses Diätprogramms nicht zu einer ausgewogenen Ernährung können Mangelerscheinungen den Körper belasten. Zudem kann es zu Kreislaufstörungen, Muskelschwäche, sowie Magen-Darm- Beschwerden oder gar zu Stoffwechselstörungen kommen.

Wie kostspielig ist die Kushi-Diät?

Zum einen ist diese Diät sehr zeitintensiv, denn bevor Anwender überhaupt mit der Kushi-Diät beginnen können, gilt es sich mit dieser ausgiebig zu befassen. Leider kostet diese veränderte Ernährungsweise aber auch einiges, denn die meisten Lebensmittel gilt es doch in Zukunft in Biomärkten, wie ausgewählten Reformhäusern zu erwerben.

Fazit: Die Kushi-Diät soll nicht nur überflüssige Pfunde zum Schmelzen bringen, sondern ebenso vorbeugend gegen diverse Erkrankungen vorgehen und im Gleichklang das allgemeine Wohlbefinden verbessern. Da es aber einige Nachteile dieser Diät gibt, gilt es sich vorab immer von einem Arzt beraten zu lassen. So handelt es sich hier zwar um eine erfolgreiche Abnehm-Methode, allerdings bringt diese auch einige Risiken mit.
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Über Michael (Doc) Young

Michael “Doc” Young – Seit 8 Jahren Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Wenn er nicht mit seinem Wohnmobil unterwegs ist zählen Fotografieren und Fitnesstraining zu seinen Hobby’s.

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