Home / Abnehmen / Reverse Diät – Was ist dran an der umgekehrten Diät?

Reverse Diät – Was ist dran an der umgekehrten Diät?

Mit der Reverse-Diät zum Traumbody

In der Szene der muskelbepackten Bodybuilder ist die Reverse Diät schon lange Zeit bekannt. Jetzt schwappt dieses Diätprogramm auch zu den Abnehmwilligen über und keinesfalls geht es hier um eine Gewichtsabnahme die durch Hungern in die Wege geleitet wird. Die Reverse-Diät, auch als Reverse Dieting bezeichnet, ist nämlich gar keine Diät im klassischen Sinne, sondern hier geht es eher darum den gefürchteten Jo-Jo Effekt auszuschalten, der Diäterfolge allzu schnell wieder zu Nichte macht. Übersetzt, heißt Reverse Dieting im Übrigen „Umgekehrte Diät“.

Nach welchen Regeln funktioniert die Reverse-Diät?

Tricia Cunningham verhilft der Reverse-Diät seit einiger Zeit dazu zum absoluten Diät-Trend zu werden, denn diese Frau verlor mittels dieses Diätprogramms innerhalb von neun Monaten sensationelle 78 Kilogramm an Körpergewicht. Ihre Erfolgsgeschichte veröffentlichte sie jetzt mit Hilfe einer Ernährungswissenschaftlerin in einem Buch, welches den Titel „The Reverse Diet“ trägt.

In diesem Werk wird ein Ernährungskonzept vorgestellt, welches buchstäblich im Grunde einen jeden Speiseplan komplett aus den Fugen geraten lässt. So wird die erste Mahlzeit des Tages plötzlich zum Abendessen und umgekehrt. Weisheiten, wie „Frühstücken, wie ein Kaiser, Mittagessen, wie ein König und Abendessen, wie ein Bettelmann“ verpackt die Reverse-Diät komplett neu und sorgt so für eine Gewichtsreduktion ohne Hungern.

So gibt es zum Frühstück eher ein großes, üppiges Abendessen, während die letzte Mahlzeit des Tages eher klein ausfällt. Laut Tricia Cunningham hat diese umgekehrte Diät einen garantierten Abnehmerfolg, denn wie bereits erwähnt, hat sie mit der Reverse-Diät über 70 Kilogramm abgespeckt.

Am Morgen gilt es reichlich zu essen bei der Reverse-Diät

Reverse Diät - Was ist dran an der umgekehrten Diät?
Fett weg: Instant knockout Erfahrung und Test
Delikat starten die Anwender der Reverse-Diät demnach in den Tag, denn jetzt landen all die Lebensmittel auf dem Teller, die eigentlich eher am Abend den Speiseplan bereichern. Die mag im ersten Augenblick zwar äußerst ungewöhnlich sein und so manchen Alltag völlig auf den Kopf stellen, aber wer mit der Reverse-Diät abnehmen möchte, sollte sich an diese Regel halten. So kann die erste Mahlzeit des Tages, zum Beispiel, aus Lebensmitteln bestehen, die viele Proteine mitbringen. Demnach darf es zum Frühstück fettarmen Fisch mit viel Gemüse geben oder auch Hähnchenbrustfilets.

Auf diese Weise erfolgt ein langanhaltendes Sättigungsgefühl und zusätzlich erhält der Körper jede Menge wertvolle Nährstoffe, die dann für einen wahren Energieschub sorgen. Anwender dieser Diät starten also voller Power in den Arbeitstag und fühlen sich fit.

Wenn der Magen am Mittag knurrt

Beginnt der Magen in der Mittagszeit knurrende Geräusche von sich zu geben, darf auch jetzt gegessen werden. Allerdings gilt es den Speiseplan zu dieser Tageszeit eher leicht ausfallen zu lassen und somit auf viel frisches Gemüse oder auch auf Salate zu setzen. Das Mittagessen darf sowohl aus einer warmen, als auch aus einer kalten Mahlzeit bestehen.

Die letzte Mahlzeit des Tages während der umgekehrten Diät

Das letzte Menü, welches am Tag eingenommen wird, sollte hingegen aus einer kleinen Portion bestehen. Da der Diätwillige zuvor schon zwei gute Mahlzeiten genossen hat, wird dies auch kaum zum Problem werden, denn meist zeigt sich der Hunger jetzt nicht mehr ganz so groß.

In diesem Fall ist es am einfachsten sich an diversen Frühstücksideen zu orientieren. Demnach kann das Abendessen aus einem Müsli aus Haferflocken, sowie Nüssen und Obst bestehen oder aber man gönnt sich ein Vollkornbrötchen mit einem Aufstrich samt einer Tasse Tee. Wer es am Abend lieber warm mag, kann sich auch einen warmen Haferbrei zubereiten und diesen mit frischen Früchten verfeinern.

Was sich jetzt eher mager anhört, reicht meist gänzlich um den kleinen Hunger vor dem Schlafengehen zu stillen. Zudem ist der menschliche Körper jetzt weitaus weniger damit beschäftigt das Essen zu verdauen, was wiederum den Energiereserven zu Gute kommt. Diese werden jetzt in aller Ruhe vom Körper aufgeladen, so dass Anwender dieser Diät sich fitter fühlen, besser schlafen du am Morgen leichter aus den Federn kommen. Zudem purzeln jetzt die überflüssigen Kilos.

Es ist unerlässlich einen gesunden Lebenswandel anzustreben

Damit es mit der Reverse-Diät tatsächlich zum erhofften Abnehmerfolg kommt, gilt es aber nicht nur allein die Hauptmahlzeiten auf den Kopf zu stellen. Es ist sehr wichtig, dass Anwender dieses Diätprogramms damit beginnen sich bewusst zu ernähren und industriell verarbeitete Nahrungsmittel vom Speiseplan streichen.

Zusatzstoffe, sowie Aromen belasten den menschlichen Körper nur und so gilt es diese zu umgehen. Gleiches gilt außerdem für Limonaden und andere Softdrinks, die Zucker enthalten und ebenso für alkoholische Getränke und salzhaltige Kost. Diese gilt es vorerst ebenfalls nicht mehr in den Ernährungsplan einzubauen.

Da hier immer noch viele andere Nahrungsmittel weiterhin auf dem Teller landen dürfen, ist dieser Verzicht meist leicht durchzuhalten. Schließlich dürfen fettarme Milchprodukte, Eier, Fisch, Gemüse, Hähnchen, wie Früchte weiterhin gegessen werden. Wer neben den Mahlzeiten außerdem seinen Flüssigkeitshaushalt im Auge behält und viel Wasser, wie ungesüßte Tees trinkt, wird alsbald die ersten Abnehmerfolge zu sehen bekommen.

Unterscheidet sich die Reverse-Diät von anderen Diätprogrammen?

Mit anderen Diätprogrammen lässt sich die Reverse-Diät kaum vergleichen, denn Anwender sollen hier auf keinen Fall Hunger leiden. Demnach ist diese Abnehmkur eine sehr schonende Methode um erfolgreich eine Gewichtsreduktion durchzuführen. Die Reverse-Diät kann ohne weiteres längere Zeit beansprucht werden. Experten raten hier allerdings  Diätwilligen erst einmal zu einer Probezeit von ein bis zwei Wochen, denn nicht jedem Menschen liegt es bereits zum Frühstück das üppige Abendessen zu sich zu nehmen.

Fazit: Anfangs wird es wahrscheinlich so manchem Anwender eher schwer fallen sich als erste Mahlzeit des Tages ein warmes, üppiges Menü zu zubereiten und dieses dann zur frühen Morgenstunde zu genießen. Zudem gilt es natürlich die Zubereitungszeit am Morgen vor der Arbeit stets mit einzuplanen. Vor allem Morgenmuffel werden sich hier zu Beginn der Reverse-Diät äußerst schwer tun. Hinzu kommt, dass allzu viele Menschen morgens lediglich einen Kaffee trinken und gar nicht an eine warme Mahlzeit denken möchten. Hier gilt es schlichtweg den inneren Schweinehund zu überwinden, was in der Regel auch recht zügig von statten geht. Viele Anwender dieser Diät werden schnell bemerken, dass die nährstoff-, wie eiweißreiche Kost am Morgen viel Gutes tun kann, denn es fällt vielen weitaus leichter sich über den Tag zu konzentrieren. Hinzu kommt, dass die Kilos purzeln werden, wenn man sich an die Regeln der Reverse-Diät hält und das ganz ohne ständig Hunger leiden zu müssen.
Reverse Diät – Was ist dran an der umgekehrten Diät?
5 (100%) 2 votes

Über Kim Weiss

Ein gesunder Lifestyle ist meine Passion. Ernährung und Diät sind die beiden Hauptthemen, in meinem Job als Ernährungsberaterin, welche mir täglich begegnen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.