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Schlank mit Proteinen
Schlank mit Proteinen - Geht das?

Schlank mit Proteinen

Abnehmen ist keine leichte Sache, und wie sich herausstellt, sind auch viele Diäten wirkungslos oder sogar schädlich. Einige der Diäten führen genau zum anderen Ergebnis, nämlich der Gewichtszunahme. Das liegt daran, dass der Heißhunger nach der Diät sehr hoch ist und man in kurzem Zeitraum wieder sehr viel essen möchte.

Daher sollten Diäten nicht zum Programm werden, sondern zu einer Lebenseinstellung. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist besser als jede Diät, welchen Namen sie auch immer trägt. Proteine spielen dabei eine entscheidende Rolle, allen voran ihre Bausteine, die Aminosäuren.

Baustoffe des Lebens

Sehr häufig werden die Aminosäuren, von denen es über 200 gibt, auch als Bausteine des Lebens bezeichnet. Das liegt daran, dass beinahe alle Zellen aus Proteinen bestehen oder sich von ihnen „ernähren“. Bei vielen Stoffwechselprozessen spielen die Proteine und Aminosäuren eine bedeutende Rolle, unter anderem beim Energiehaushalt und beim Muskelaufbau.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen verwertbaren Eiweißen und nicht verwertbaren Eiweißen. Beim Kochen oder Erhitzen werden die Primärstrukturen der Proteine verändert und sind daher nicht mehr brauchbar. Auch können die Eiweiße verklumpen, was ebenfalls nicht sehr wünschenswert ist. Am besten werden die Aminosäuren und Proteine in ungekochter Form aufgenommen, auch in Pulverform oder Ähnlichem.

Welche Aminosäuren sind beim Abnehmen hilfreich?

Bestimmte Aminosäuren erfüllen bestimmte Aufgaben im Körper. So spielt beim Fettabbauprozess besonders das Carnitin eine Rolle. In Kombination mit Arginin kann es seine muskelaufbauende Wirkung verstärken und zum erhöhten Fettverbrauch beitragen. Arginin Nebenwirkungen sind nicht bekannt, immerhin kann der Körper die Aminosäure selbst bilden, wenn auch nur in kleinen Mengen.

Höhere Dosierungen stellen aber dennoch kein Risiko dar, denn überschüssige Aminosäuren werden ausgeschieden oder abgespeichert. In verschiedenen Kernen und Nüssen sind besonders hohe Mengen an Arginin enthalten, jedoch sollte man auf das Kochen verzichten. Wer besonders effizient Arginin und andere Proteine aufnehmen will, sollte auf Nahrungsergänzungsmittel setzen, die in den meisten Fällen natürlichen Ursprungs sind.

Welche Mengen sollte man aufnehmen?

Genaue Angaben kann man bezüglich des Bedarfs nicht machen, denn der hängt von ganz spezifischen Faktoren ab. Stressfaktor, Gewicht, Alter und körperliche Betätigung müssen berücksichtigt werden. Kinder müssen den größten Teil des Arginins über die Nahrung aufnehmen, da sie noch nicht selbst Arginin bilden können.

Erwachsene sollten zwischen einem und zehn Gramm Arginin am Tag zu sich nehmen. Jüngere Menschen mehr als Ältere. Sportler mehr als Nichtsportler. Kürbiskerne enthalten besonders viel Arginin sowie Walnüsse, Pinienkerne und Erdnüsse. Stärker zu Nüssen und Kernen, aber auch Hülsenfrüchten zu greifen kann also für die Proteinaufnahme sehr sinnvoll sein.

Der Körper muss diese erst in die Grundbaustoffe aufteilen, also in freies Arginin, was ähnlich wie beim Zucker etwas Zeit in Anspruch nehmen kann. Wer schnellere Ergebnisse erzielen will, der sollte wie erwähnt auf Nahrungsergänzungsmittel setzen. Diese enthalten, je nach Art, unterschiedliche Proteine und Aminosäuren.

Die Darreichungsform ist meist ein Pulver, seltener eine Flüssigkeit. Darüber hinaus gibt es auch abgepackte Kapseln, in denen die Proteine in genauer Menge abgefüllt sind. Das reine Pulver kann zum Müsli gemischt werden, in Shakes verarbeitet oder auch in andere Speisen gemischt werden. Geschmacklich merkt man das in der Regel nicht, sodass ein Beimischen nicht auffällt.

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Über Robert Milan

Der Autor: - Seit 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Wenn er nicht mit seinem Wohnmobil unterwegs ist zählen Fotografieren und Fitnesstraining zu seinen Hobby's. Robert ist Administrator einer eigenen Facebook Gruppe zum Thema Diäten und abnehmen.

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