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Die Warrior Diät – Mit Intervallfasten schnell schlank werden?

Ganz ähnlich, wie die bekannte Low Carb Diät, finden sich auch die Ursprünge der Warrior Diät bereits in der Steinzeit. So brauchen Anwender hier ebenfalls keine komplizierten Ernährungspläne, sondern halten sich eher an einem recht simplen Muster.

In der ersten Hälfte des Tages wird somit keine Nahrung aufgenommen. Abnehmwillige fasten, während in der zweiten Tageshälfte, vorzugsweise am Abend, gegessen werden darf.

Welche Idee steckt hinter der Warrior Diät?

Die Warrior Diät ist eigentlich gar keine Diät, denn hier handelt es sich um ein Verhaltensmuster, welches bereits unsere Vorfahren unbewusst angewendet haben. So ist es eigentlich völlig unnatürlich drei- bis sechs Mal am Tag zu essen, allerdings hat der moderne Mensch heute jederzeit die Möglichkeit so viel Nahrung zu sich nehmen, wie er mag.

Vor vielen Jahrtausenden hingegen waren die Menschen gezwungen am Tage auf die Jagd zu gehen und hatten demnach erst am Abend ihre erste Mahlzeit, die sie zu sich nehmen konnten. Dies ist auch heute noch in vielen Ureinwohnerregionen so. Am Tage wird gefastet und gejagt und erst am Abend gilt es sich satt zu essen.

Genau diese eigentlich ganz natürliche Essgewohnheit macht sich hier die Warrior Diät zu Nutzen. So besitzt ein Tag bekanntlich 24 Stunden, wovon 20 Stunden bei diesem Diätprogramm gefastet werden. Am Ende des Tages hingegen darf ordentlich geschlemmt werden, bis man satt ist.

Auf diese Weise reicht schon ein kleines Kaloriendefizit aus, um das eigene Körpergewicht zu senken. Wobei die Warrior Diät sich besonders effektiv zeigt, wenn Anwender gleichzeitig auf ein regelmäßiges Krafttraining setzen. Am besten ist es in diesem Fall auf leeren Magen zu trainieren und im Anschluss zu essen.

Müssen Sie bei der Warrior Diät Kalorien zählen?

Jetzt fragen Sie sich bestimmt, ob Sie bei der Durchführung der Warrior Diät Kalorienzählen müssen, um auf diese Weise sicher sein zu können, dass Sie mit einem Kaloriendefizit arbeiten. Dies ist nicht der Fall, denn so ist man zwar am Abend stets so viel bis man satt ist, allerdings ist dies weitaus weniger, als der Anwender über den Tag verbraucht hat. Zumal es möglich ist, diesen positiven Effekt noch wenig weiter ausbauen.

Wie funktioniert die Warrior Diät genau?

Das Prinzip der Warrior Diät ist einfach. Gehen wir einmal davon aus, dass Sie sich gegen 22:00 Uhr meist ins Bett begeben. In diesem Fall dürfen Sie also in Zeit von 17:00 bis 21:00 Uhr Nahrung zu sich nehmen und zwar so viel bis sich Ihr Sättigungsgefühl meldet. Je früher Sie demnach satt sind und somit Ihre Nahrungsaufnahme beenden, desto höher fällt anschließend Ihr Kaloriendefizit aus.

Diesen positiven Effekt können Sie aber noch zusätzlich verstärken, indem Sie überwiegend Nahrungsmittel wählen, die eine geringe Kaloriendichte mitbringen. So werden Sie mit Hilfe dieser Lebensmittel zügiger satt und das bei einer eher geringen Kalorienaufnahme.

Beispiel für ein Abendessen nach der Warrior Diät:

  1. Vorspeise

Ein Eisbergsalat mit Paprika, Zwiebeln und ähnlichen Gemüsearten nach Wahl samt einem leckeren Salatdressing.

  1. Hauptmahlzeit

Anschließend darf gerne ein schmackhaftes Fleischgericht auf den Tisch kommen. So können Sie, beispielweise, 200 bis 300 Gramm Geflügel mit Gemüse braten und dieses mit einer schmackhaften Soße verfeinern. Beim Gemüse dürfen Sie ruhig beherzt zugreifen.

  1. Zweite kleinere Hauptspeise

Nachfolgend nach Ihrem Fleischgericht dürfen langkettige Kohlenhydrate Ihren Magen füllen. Reis, Kartoffeln oder auch Nudeln dürfen Sie sich jetzt schmecken lassen.

  1. Kleines Dessert

Sind Sie noch nicht gänzlich satt, dürfen Sie sich jetzt ein kleines, süßes Dessert gönnen. Ein Joghurt oder auch ein Stück Schokolade sind bei der Warrior Diät erlaubt.

Was gilt es ansonsten noch bei der Warrior Diät zu beachten?

Vor allem naturbelassene Lebensmittel gilt es bei der Warrior Diät zu sich zu nehmen. Schließlich gab es auch in der Steinzeit keine Geschmacksverstärker oder ähnliche Substanzen, die das Essen damals bereicherten. Der menschliche Körper ist keineswegs dafür gemacht, dass er künstliche Stoffe so ohne weiteres aufnehmen und anschließend weiterverarbeiten kann.

Viel Gemüse gehört auch bei der Warrior Diät zur Basis. Zumal dies in Kombination mit den Proteinen aus dem Fleisch eine gute Wirkungskraft auf den Muskelaufbau hat, wenn Sie in Zusammenhang mit diesem Diätprogramm auf ein regelmäßiges Krafttraining setzen.

Fazit: Vor allem Bodybuilder setzen gerne auf die Warrior Diät und viele Erfahrungsberichte sprechen hier für sich, denn die meisten Anwender berichten immer wieder von hervorragenden Verbesserungen ihrer Körperformen.

So kommt es während der Warrior Diät zu einem besseren Muskeltonus, zu einem geringeren Körperfettanteil und zu einem begünstigten Muskelaufbau. Wer unkompliziert und zügig sein Körpergewicht senken möchte, sollte es auf jeden Fall einmal mit der Warrior Diät versuchen.

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Über Kim Weiss

Ein gesunder Lifestyle ist meine Passion. Ernährung und Diät sind die beiden Hauptthemen, in meinem Job als Ernährungsberaterin, welche mir täglich begegnen.

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