Parasitenkur – Wann lohnt es sich?

Zahlreiche Menschen, die das Wort Parasiten hören, denken in diesem Zusammenhang erst einmal an Tiere, die von diesen heimgesucht werden. Dabei gibt es ebenso einige Parasiten, die sogar Menschen befallen. Unbemerkt leben diese dann entweder im oder am menschlichen Körper und verursachen unterschiedliche Erkrankungen. Demnach ist eine Parasitenkur in manchen Fällen wahrscheinlich gar nicht so verkehrt.

Was sind Parasiten?

Im Grunde handelt es sich bei Parasiten um verschiedene Arten von Schmarotzern. Aus dem Zusammenleben mit einem Wirt ziehen diese dann einen recht einseitigen Nutzen. Einmal von einem Parasiten befallen, nähren sich diese durch ihren Wirt und vermehren sich hier auch. Infolgedessen kann es dann zu verschiedenen Erkrankungen kommen. Mögliche Symptome sind demnach, zum Beispiel: Schlaflosigkeit, Depressionen, Mundgeruch, Migräne, Blähbauch, schlechtes Hautbild, Gewichtsprobleme und noch weitere.

Unterschieden wird hier außerdem zwischen den sogenannten Endoparasiten, die im menschlichen Körper leben und den Ektoparasiten, die auf dem Körper leben. Oftmals bleiben die Parasiten zudem nicht selten einige Zeit unentdeckt. Manchmal kommt es sogar vor, dass diese so lange nicht bemerkt werden bis sie einen irreparablen Schaden angerichtet haben. Vor allem die Endoparasiten sind in dieser Hinsicht gefährlich, denn diese können ein jedes Organ im Körper befallen. Das gilt ebenfalls für das Herz, sowie für das Gehirn.

Welche Wirkung zeigt eine Parasitenkur?

Bedeutend ist es somit, den Parasiten so zügig, wie nur möglich wieder los zu werden, wenn ein Mensch von diesem befallen ist. In diesem Fall kommt dann eine Parasitenkur zum Einsatz. Im Grunde handelt es sich hierbei um eine Sonderform der Gesundheitskur. Diese zielt darauf ab alle Parasiten, die im Körper des Wirts leben zu entfernen. Wer hier rechtzeitig gehandelt hat, kann in den meisten Fällen sogar auf chemische Arzneimittel gänzlich verzichten, so dass Betroffene sich nicht auch noch mit den eventuellen Nebenwirkungen herumschlagen müssen. Stattdessen kommen dann natürliche Präparate, sowie Maßnahmen zum Einsatz, die den Parasiten aus dem menschlichen Körper verbannen. Anlaufpunkt im Internet zu diesem Thema ist Parasitenfrei gemeinnütziger Schweizer Verein.

Üblicherweise besteht eine Parasitenkur auf Basis von natürlichen Mitteln aus insgesamt drei verschiedenen Wirkstoffen. Zu diesen gehören: Gewürznelken-Kapseln, Wermutkapseln, sowie Walnuss-Tinktur. So wirkt sich das Wermutpulver positiv auf den Appetit aus, verbannt Verdauungsstörungen und verhindert ebenfalls Blähungen, wie Magenbeschwerden. Das Nelkenpulver hingegen regt den Appetit an, wirkt blähungstreibend und antiseptisch. Die Walnuss-Tinktur dagegen beinhaltet Gerbstoffe, Vitamin C, sowie ätherische Öle. Durch eine Parasitenkur mit diesen drei Wirkstoffen wird der Parasit ausgehungert, abgetötet und schließlich aus dem Körper wieder hinaus befördert.

Bei einer schulmedizinischen Parasitenkur kommen chemische Medikamente zum Einsatz. Pyrantel, sowie Mebendazol nennen sich diese. In Folge der Behandlung werden die Parasiten zuerst gelähmt und anschließend durch den Stuhlgang aus dem menschlichen Körper befördert.

Kann eine Parasitenkur Nebenwirkungen haben?

In der Regel sind natürliche bzw. pflanzliche Parasitenkuren recht gut verträglich. In ganz seltenen Fällen kann es zu Magenschleimhautreizungen oder zu vermehrten Blähungen kommen. Wer hingegen auf eine chemische Parasitenkur zurückgreift, muss schon fast mit unschönen Nebeneffekten, wie Übelkeit, Magenschmerzen und Durchfall rechnen.

Natürliche Anti-Parasitenmittel

Es gibt noch weitere, einfache Methoden mit Hilfe von alltäglichen Lebensmitteln, wie Maßnahmen den Parasiten den Lebensraum zu nehmen. So kann es ebenfalls sinnvoll sein im Vorfeld eine Darmreinigung vorzunehmen. Dies kann mit viel Trinken von Wasser, sowie einer ausreichenden Ballaststoffzufuhr erfolgen. Außerdem ist es möglich zusätzlich den Wirkstoff Enzian einzunehmen. Wer das Ganze noch weiter vorantreiben möchte, kann ebenso Lebensmittel, wie Kürbiskerne, Knoblauch, Kokosöl, Granatapfelkerne, sowie Kohl zu sich nehmen, denn diese verfügen über eine antiparasitäre Wirkung. Auch Kieselgur bzw. Diatomeenerde kann als Parasitenkur verwendet werden. Auch hierbei handelt es sich um einen natürlichen Mineralstoff.

Fazit: Viele Menschen bemerken gar nicht, dass sie von einem Parasiten befallen wurden. Erst, wenn der Körper durch Krankheitssymptome Alarm schlägt, werden Betroffene hellhörig. Wobei auch hier nicht selten die Parasitengefahr nicht sofort entdeckt wird. Demnach kann es Sinn machen in regelmäßigen Abständen eine Parasitenkur vorzunehmen. Vorzugsweise sollte dies mit natürlichen Stoffen erfolgen, um den Körper nicht noch zusätzlich durch Nebenwirkungen von chemischen Medikamenten zu belasten. Zumal solche Medikamente dann ohnehin verschreibungspflichtig sind.

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