Erfolgreich abnehmen mit CBD Öl

Dass CBD ein Stoff aus der Cannabis- bzw. Hanflanze ist, muss wohl nicht mehr erklärt werden. Mittlerweile hat jeder schon einmal davon gehört oder gelesen und fragt sich wahrscheinlich, ob es wirklich eine Art Wundermittel ist, oder einfach nur ein neuer Trend.

Vorwiegend wird damit geworben, dass CBD eine schmerzstillende und entspannende Wirkung hat, weshalb es bei chronischen Schmerzen und Schlafstörungen positive wirken soll. Doch CBD kann noch mehr. Es beeinflusst zum Beispiel das Zentrum in unserem Gehirn, welches für den Appetit zuständig ist und kann somit tatsächlich unterstützend bei der Gewichtsreduzierung eingesetzt werden.

Kann CBD Öl beim Abnehmen helfen?

Die Frage kann eindeutig mit „ja“ beantwortet werden. Allerdings ist CBD natürlich kein Wundermittel, welches man einfach einmal einnimmt und dadurch in wenigen Tagen zur Traumfigur gelangt. Eine Ernährungsumstellung bleibt unausweichlich. Selbstverständlich gehören die Änderung der Essgewohnheiten und des Bewegungsverhaltens dazu. Dennoch ist CBD ein großer Helfer auf dem Weg zum eigenen Wunschgewicht.

Wie wirkt CBD?

CBD gehört zu der Gruppe organischer Substanzen, welche Cannabinoide genannt werden. Diese Substanzen kommen ganz natürlich in einer Hanfpflanze vor, und zwar in der Sorte Cannabis Sativa (vom Lateinischen Cannabis = Hanf).

Eine Cannabispflanze enthält über 400 solcher organischen Substanzen, darunter bis zu 113 verschiedene Cannabinoide und 120 Terpene.

Cannabinoide sind in der Lage, mit dem im menschlichen Körper entdeckten endogenen Cannabinoid-System auch Endocannabinoidsystem oder ECS genannt, zu interagieren und dabei bestimmte körperliche Prozesse auszulösen.

Was ist das ECS?

Das Endocannabinoidsystem des menschlichen Körpers wurde Ende 1992 von Wissenschaftlern in den USA entdeckt. Jedes Säugetier verfügt über ein solches System, welches einfach gesagt zur Nachrichtenweiterleitung dient und viele Funktionen im Körper steuert. Seine Entdeckung hat der Cannabisforschung den Weg geebnet und neue Perspektiven für die medizinische Nutzung von Cannabis aufgezeigt.

Damit das ECS funktionieren kann, produziert unser Körper eigenständig Cannabinoide. Sie aktivieren das System und lösen dadurch bestimmte Vorgänge in unserem Körper aus. Das ECS besteht aus zwei primären Zellrezeptoren: dem CB1- und CB2-Rezeptor. Diese Rezeptoren kann man sich als eine im Körper verteilte Reihe von Schlössern vorstellen, wobei die CB1 Rezeptoren hauptsächlich im zentralen Nervensystem und Gehirn, also auf Nervenzellen anzufinden sind, wobei sich die CB2 Rezeptoren über den ganzen Körper verteilt ausschließlich auf Zellen des Immunsystems befinden.

Diese Rezeptoren (Schlösser) interagieren mit den passenden Agonisten (Schlüsseln). Das sind chemische Moleküle (Cannabinoide), die sich an die Zellrezeptoren CB1 und CB2 binden. So wird eine Nachricht weitergeleitet und der Zelle eine Anordnung erteilt.

Bei den passenden Agonisten bzw. Schlüsseln für die Schlösser handelt es sich um körpereigene Cannabinoide. Sie werden selbst vom Körper produziert, können aber auch von außen zum Beispiel in Form von CBD aus der Cannabispflanze zugeführt werden.

Endocannabinoide – körpereigenen Cannabinoide

Endocannabinoide (Endo = Ursprung im Körper), die im eigenen Körper produziert werden, bilde sich innerhalb der Körperfettsäuren wie Omega 3. Dabei sind die beiden bekanntesten:

  • Anandamid:

Es wurde als erstes 1992 von Wissenschaftlern entdeckt und spielt vor allem bei der Regulierung des Appetits und der Schmerzen eine wichtige Rolle. Sein Name kommt einigen vielleicht vertraut vor. Er ist abgeleitet von dem Sanskrit Wort Ananda, was Glückseligkeit bedeutet. Seine Wirkung ist mit jener des Cannabis vergleichbar. So werden zum Beispiel Gefühle wie Freude, Euphorie und das Belohnungssystem beeinflusst. Außerdem hat man entdeckt, dass sportliche Betätigung die Freisetzung von Anandamid fördert. Viele Menschen kennen das als Runner´s High, das sogenannte Läuferhoch. Das gibt einem das Gefühl von Euphorie, Motivation und verminderter Schmerzempfindlichkeit. Früher hat man Endorphine dafür verantwortlich gemacht, nun aber entdeckt, dass Endorphine dazu nicht in der Lage sind, Anandamid jedoch durchaus.

  • 2-Arachidonylglycerol (2-AG)

Dieses Endocannabinoid aktiviert sowohl CB1 als auch CB2 Rezeptoren und wurde bei Ratten zum Beispiel im Gehirn und in der Leber, Lunge, Milz und den Nieren nachgewiesen. Es scheint unter anderem bei der Steuerung des Appetits und verschiedener Funktionen des Immunsystems beteiligt zu sein sowie das Knochenwachstum zu regulieren.

Endocannabinoide werden auch gerne als kurzzeitige Neurotransmitter (Botenstoffe) bezeichnet, weil sie nur dann produziert werden, wenn sie akut vom Körper benötigt werden.

Mittlerweile ist die Fachwelt sich einig darüber, dass Endocannabinoide wesentliche körperliche Funktionen steuern. Außerdem gehen Forscher davon aus, dass ein zu niedriger Cannabinoid-Spiegel ursächlich für zahlreiche Beschwerden und Krankheiten sein kann.

Exogene Cannabinoide – zugeführte Cannabinoide

Im Gegensatz zu den endogenen Cannabinoiden gibt es nun die exogenen Cannabinoide THC und CBD aus der Cannabispflanze. Mit der Einnahme gelangen sie in den Körper, wo sie eine Zeit lang verweilen. Sie sind in der Lage, eine stärkere Aktivierung des menschlichen ECS hervorzurufen, als die körpereigenen Stoffe.

  • THC

Forscher haben festgestellt, dass THC sich an beide Rezeptoren, also an CB1 und CB2 bindet und diese ebenso aktiviert wie ein körpereigenes Cannabinoid. Neben seiner Rauschwirkung, die der Cannabispflanze ihre Drogenkarriere beschert, hat es noch viele andere positive Wirkungen. Es ist belegt, dass es bei chronischen Schmerzen, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Asthma und Glaukomen hilft und es wird bei der Behandlung von Krebs eingesetzt.

  • CBD

Bei CBD funktioniert es etwas anders. Dieses Cannabinoid bindet sich nicht selbst an die Rezeptoren des ECS, sondern verhindert die Anbindung des Enzym FAAH an die Rezeptoren, was zu einem verlangsamten Abbau von Anandamid führt. Dadurch wird im Gehirn mehr Anandamid angereichert, was wiederum eine Reihe von angenehmen Prozessen im Körper auslöst.

So wurde festgestellt, dass CBD Tumorzellen am Wachstum hindert, bei Entzündungen und Übelkeit hilft oder diese ganz verhindert, Schmerzen bei Muskelkrämpfen und neuropathische Schmerzen lindert und positive Effekte bei der Behandlung von Diabetes, posttraumatischen Belastungsstörungen Schizophrenie, rheumatoider Arthritis, Epilepsie, Psychosen und Angststörungen hat.

Das Zusammenspiel

Das ECS des menschlichen Körpers reguliert im Zusammenspiel mit den Cannabinoiden alle grundlegenden Funktionen und Muster unseres Körpers, wie zum Beispiel:

  • Appetit
  • Immunsystem
  • Erinnerungen
  • Schmerzen
  • Entzündungen
  • Schlaf
  • Stimmung
  • Stoffwechsel
  • Verdauung

Die CBD Wirkung bei der Gewichtsreduktion

Eine wichtige Eigenschaft von CBD, welche bei einer Gewichtsreduktion unterstützt, ist die Wirkung von CBD auf noch nicht reife Fettzellen. Hier konnte Folgendes festgestellt werden:

  • CBD löst im Körper die Stimulierung von Proteinen und Genen aus, welche den Fettabbau beschleunigen.
  • Es bewirkt eine Erhöhung der Mitochondrien (Energieproduzenten) und deren Aktivität, wodurch Körperfett schneller abgebaut wird.
  • CBD hemmt bestimmte Proteine, welche für die Erzeugung von Fettzellen notwendig sind.
  • Es reduziert das Stressempfinden, sorgt so für mehr Entspannung und weniger Hunger.
  • CBD hat eine anorektische Wirkung, was den Appetit deutlich zügelt und Heißhunger vermindert.

So unterstützt CBD recht wirkungsvoll bei einer geplanten Gewichtsreduktion. Jedoch gehört dazu immer, wie bereits erwähnt, auch eine Umstellung der Essgewohnheiten und zusätzlich mehr Bewegung.

Mit der CBD Einnahme fühlt man sich besser und entspannter, sodass sich zudem das allgemeine Wohlgefühl steigert. Das wiederum sorgt für mehr Spaß an der Bewegung und motiviert zu mehr Sport.

Wie Forschungsergebnisse aus dem Jahr 2018 belegen, besteht ein enger Zusammenhang zwischen Fettleibigkeit und mehreren Stoffwechselstörungen. Ursache dafür kann eine Überaktivierung der CB-Rezeptoren im Körper sein. So geht man davon aus, dass eine Überaktivierung der CB1 Rezeptoren im Fettgewebe im gesamten Körper zu Fettleibigkeit und Stoffwechselrisiken beiträgt. CBD hilft dabei, die CB1 Rezeptoren abzublocken, womit es das Risiko von Fettleibigkeit deutlich reduziert.

Welches CBD Produkt ist am besten geeignet?

Im Handel gibt es unendliche viele verschiedene CBD-haltige Produkte. Das reicht von Tees, über Tabletten, Kapseln und Ölen bis hin zu Liquids für E-Zigaretten. Welches Produkt am besten geeignet ist, um bei der Gewichtsreduktion unterstützend eingenommen zu werden, hängt natürlich vom Verbraucher selbst ab.

Tee hat man eventuell nicht immer dabei und man muss diesen auch erst zubereiten. Dann weiß man immer noch nicht genau, wie viel CBD nach der Zubereitung im Tee verbleibt.

Tabletten und Kapseln kann man unkompliziert mit sich führen und muss diese auch nicht erst zubereiten. Man kann sie einfach mit etwas Wasser einnehmen. Das enthaltene CBD ist in Prozent angegeben.

Öl ist ebenfalls in den kleinen Fläschchen einfach mitzuführen. Das enthaltene CBD ist in Prozent angegeben. Das Öl hat den Vorteil, dass es unter die Zunge geträufelt dort eine Weile (1 Minuten) verweilt, bevor es heruntergeschluckt wird, wodurch es relativ schnell über die Mundschleimhaut in die Blutbahn gelangt. Bei Tee, Tabletten und Kapseln muss das CBD erst den Weg über den Magen nehmen.

Die Dosierung von CBD

Die Dosierung von CBD ist von vielen Faktoren abhängig. Zum einen spielen Alter und Körpergewicht des Anwenders eine Rolle. Zum anderen spielt die Konzentration des CBD im Öl, in Kapseln bzw. Tabletten eine weitere Rollte. Und nicht zuletzt reagiert jeder Organismus unterschiedlich.

Am besten hält man sich natürlich an die Dosierungsanleitung der Hersteller. Unterstützend kann der Austausch mit erfahrenen Anwendern herangezogen werden und sicher würde auch der Hausarzt eine Beratung zur Einnahme von CBD durchführen.

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