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Stoffwechsel ankurbeln mit Magnesium als Fatburner?

In unregelmäßigen Abständen, aber dennoch immer wieder wird Magnesium als Fatburner angepriesen. Wobei dieser Stoff eigentlich unter anderem am Knochen-, wie Zahnaufbau beteiligt ist und zudem die Nerven-, sowie Muskelreizfähigkeit stark beeinflusst.

Auf weit über 300 Stoffwechselreaktionen nimmt der Mineralstoff Magnesium Einfluss, indem er diese reguliert. Indirekt ist Magnesium daher auch bei der Fettverbrennung beteiligt. Als Fatburner kann man diese Substanz aber dennoch nicht bezeichnen.

Magnesium ist kein Fatburner?

Bekommt der menschliche Körper zu wenig Magnesium zugeführt, beeinträchtigt dies die Funktion des Stoffwechsels und somit kommt ebenfalls zu einer Beeinträchtigung der Fettverbrennung. Nur, wenn die Enzyme optimal funktionieren, kann die Fettsäure in die Mitochondrien transportiert und abgebaut werden.

Wobei es sich bei den Mitochondrien, um die Kraftwerke der Zellen handelt. Daher ist es enorm wichtig, den Körper stets mit ausreichend Magnesium zu versorgen, denn diese Substanz aktiviert nun einmal über 300 Enzyme, die für den Körper sehr bedeutend sind.

Soll es zu einer Gewichts- bzw. Fettreduktion kommen, funktioniert dies nur erfolgreich, indem der Mensch sich ausreichend bewegt. Sport muss somit sein und durchaus ist es hier von Vorteil den Körper mit genügend Magnesium zu versorgen. So hilft dieser Mineralstoff den Muskeln sich zügiger zu entspannen. Zumal Ausdauersport nur auf diese Weise möglich wird. Magnesium allein ist aber leider kein Fettkiller und taugt somit kaum als Fatburner.

Die Fatburner-Theorien zu Magnesium sind laut Experten ernährungsphysiologisch keineswegs zu begründen. Im Klartext heißt das, dass dieser Mineralstoff die Fettverbrennung nicht beeinflusst und somit auch eine Gewichtsreduktion begünstigen kann.

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Lohnt es sich Magnesium als Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen?

Sowohl einige Fitnessportale, als auch Nahrungsergänzungsmittel Hersteller werben dennoch damit, dass Magnesium sich wunderbar als Fatburner eignet. Allzu oft wird diese Aussage damit begründet, dass zahlreiche Lebensmittel immer weniger Magnesium enthalten würden, da es den Böden stetig mehr an diesem Mineralstoff fehlen würde.

Eine umstrittene These, denn bereits beim täglichen, optimalen Magnesiumbedarf sind sich viele Experten stets uneinig. Hier schwanken die Angaben stark zwischen 350 und 900 Milligramm Magnesium. Zudem weist die DGE auf einen Gesundheitsbericht hin. Hier steht geschrieben, dass der Mineralstoff-, wie Vitamingehalt in pflanzlichen Nahrungsmitteln in den letzten fünf Jahrzehnten nicht weniger geworden ist.

Nichts desto trotz, ist es ratsam magnesiumreiche Lebensmittel zu sich zu nehmen. Besonders in Bananen, Brokkoli, Spinat, Nüssen, Erbsen, Sonnenblumenkerne, wie Haferflocken ist Magnesium zu finden. So fördert dieser Mineralstoff die Verdauung, stärkt das Nervenkostüm und ebenso das Herz-Kreislaufsystem.

Magnesium als Fatburner kaum zu gebrauchen

Wer hingegen Magnesium zu sich nimmt, um sein Körpergewicht zu senken, wird schnell erkennen, dass dieser angebliche Fatburner kaum halten kann, was einige Nahrungsergänzungsmittel Hersteller, sowie Fitnessportale allzu häufig versprechen. Diese Substanz kann einiges und besitzt durchaus einen großen Einfluss auf zahlreiche Funktionen im menschlichen Körper, als Fettkiller hingegen ist Magnesium eher unbrauchbar.

Da kann es weitaus sinnvoller sein, bestimmte Lebensmittel zu sich zu nehmen, die ebenfalls als Fatburner gelten. Chilis, Magerquark, Eier, Spinat, Fisch, Geflügel, Spargel, Mandeln, wie Avocados sind da weitaus hilfreicher, wenn es um die Gewichtsabnahme geht. Wobei ein regelmäßiges Sportprogramm natürlich ebenfalls beim Abnehmen nicht fehlen sollte.

Nach den schweißtreibenden Übungen ist Magnesium dann auch durchaus gut zur Einnahme geeignet. In diesem Fall fungiert der Mineralstoff allerdings nicht als Fatburner, sondern hilft den Muskeln sich wieder zu entspannen.

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Über Kim Weiss

Ein gesunder Lifestyle ist meine Passion. Ernährung und Diät sind die beiden Hauptthemen, in meinem Job als Ernährungsberaterin, welche mir täglich begegnen.

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