Wirkung von CBD-Öl gegen Übergewicht

Du weißt vermutlich schon, dass CBD ein Cannabinoid aus der Hanfpflanze ist und auch als Cannabidiol bezeichnet wird . Anders als THC wirkt es nicht psychoaktiv. Inzwischen kann man CBD in den verschiedensten Geschäften und Online-Shops kaufen – meist in der Form von CBD-Öl, aber auch Blüten, Cremen, Sprays, Tees und andere Produkte sind inzwischen am Markt bekannt.

CBDs ist beliebt, weil es vermutlich eine Reihe von gesundheitlichen Vorteilen aufweist: So soll es Ängste reduzieren, Schmerzen lindern, entkrampfen und entzündungshemmend sein. Im Internet taucht auch immer wieder die Behauptung auf, dass CBD als Schlankmacher eingesetzt werden kann. In diesem Artikel wollen wir uns ansehen, was an dieser Behauptung dran ist und wie aussagekräftig die bisherigen Studien sind.

Wo CBD kaufen?

CBD-Produkte kannst du zum Beispiel im Onlineshop von Justbob kaufen.

Kannst du mit CBD abnehmen?

Übergewicht ist das große Problem unserer Wohlstandsgesellschaft: Wir erleben derzeit das erste Zeitalter, indem mehr Menschen an Krankheiten sterben, die im Zusammenhang mit Übergewicht stehen, als an den Folgen von Hunger. Viele Mensche tun sich sehr schwer damit abzuspecken, selbst wenn Ärzte aus gesundheitlichen Gründen dazu raten, weil dafür eine drastische Änderung des Lebensstils und der Ernährung nötig wären, was sehr viel Willenskraft erfordert und für viele Mensche wohl ein wohl zu drastischer Schritt wäre.

Immer wieder geistern daher Wunderkuren und Wunderdiäten durch die Medien, die einen schnellen Erfolg beim Schmelzen der Fettpölsterchen versprechen.

Mehr aus dem Web

So wird aktuell im Internet immer wieder CBD als Mittel zum Abnehmen erwähnt. Ist da wirklich etwas dran, oder handelt es sich bloß um einen Hoax?

Es gibt Studien die darauf hinweisen, dass CBD möglicherweise den Appetit zügelt und den Stoffwechsel anregt, wodurch indirekt Übergewicht entgegengewirkt wird. Eine Erklärung bietet die Wirkung von CBD auf die CB1- und CB2-Rezeptoren im zentralen Nervensystem, die eben eine Rolle bei der Regulierung des Appetits und des Stoffwechsels spielen.

Bei einer zweiwöchigen Studie, wurden Ratten eine tägliche CBD-Dosis von 1,1 mg und 2,3 mg pro Pfund Körpergewicht injiziert. Beide Dosen führten zu einer signifikanten Reduzierung des Körpergewichts, wobei die höhere Dosis (2,3 mg) eine stärkere Wirkung zeigte. Das klingt schon sehr vielversprechend, doch leider kann diese Studie nicht eins zu eins auf den Menschen umgelegt werden, weil nur Ratten untersucht wurden. Auch wurde das CBD injiziert und nicht oral verabreicht, was ebenfalls einen Unterschied machen könnte.

Das Resultat dieser Studie sieht zwar durchaus vielversprechend aus, bevor jedoch wissenschaftlich gesicherte Aussagen über die Wirkung von CBD auf das Körpergewicht gemacht werden können, müssen unbedingt noch Studien mit Menschen durchgeführt werden.

CBD und seine Wirkung auf das Braune Fettgewebe

Braunes Fettgewebe findet sich bei fast allen neugeborenen Säugetieren. Es ist eine spezielle Form des Fettgewebes, dass durch die Oxidation von Fettsäuren in der Lage ist, Wärme zu produzieren. Das hat bei Säuglingen den Zweck, sie vor Unterkühlung zu schätzen. Immerhin sind sie noch nicht in der Lage, durch Zittern ihren Körper aufzuwärmen, weil ihnen dazu die Muskeln fehlen.

Lange Zeit dachte man, dass erwachsene Menschen kein braunes Fettgewebe besitzen. Inzwischen wurde jedoch festgestellt, dass ungefähr zehn Prozent der Erwachsenen über braune Fettzellen verfügen. Offenbar kann deren Bildung durch Kälte gefördert werden.

Aber was hat das braune Fettgewebe mit Abnehmen zu tun?

Anders als beim weißen Fett, kann der Fettabbau im braunen Fett durch kalte Temperaturen getriggert werden: Der Körper wärmt sich also nicht durch Zittern sondern durch das Verbrennen seiner Fettreserven auf, was einen gewissen Vorteil beim Abnehmen bewirkt.

Interessanterweise dürfte laut einer Studie auch CBD dabei helfen, die weißen Fettzellen in Braune umzuwandeln. Leider wurde auch diese Erkenntnis nicht an Menschen getestet, weshalb wir auf mehr Ergebnisse warten müssen. Bis dahin bleiben kalte Duschen der erfolgversprechendste Weg, um das Braune Fettgewebe zu fördern.

Wer raucht ist dünner…

Rauchen wird ja oft mit Binge-Eating in Verbindung gebracht, aber scheinbar dürfte das nur die eine Seite der Medaille sein: Eine Überprüfung von 500.000 Menschen zeigte, dass Cannabiskonsumenten eine Fettleibigkeitsrate von 14 bis 17% aufweisen, während der restliche Teil der Bevölkerung eine Fettleibigkeitsrate von 22-25% erreicht. Die Studie geht leider nicht darauf ein, warum dieser Unterschied zustande kommt.

Hier kann zwar CBD eine Rolle spielen, weil es auch in den meisten THC-Produkten häufig vorkommt, es ist jedoch noch unklar, inwiefern sich diese Wirkung einstellt. Möglicherweise ist das Ergebnis ein Resultat der Wirkung des CBDs auf Appetits und Stoffwechsels. Im Moment ist das jedoch eine pure Spekulation.

Fazit: Hilft mir CBD beim Abnehmen?

Anders als bei den vielen anderen positiven Eigenschaften des CBDs (Ängste reduzieren, Schmerzen lindern, entkrampfen und Entzündungen hemmen) ist die Studienlage zum Thema Abnehmen leider noch sehr dünn. Bevor hier wirklich eine Empfehlung ausgesprochen werden kann, müssen wir noch auf mehr Ergebnisse von Studien mit Menschen warten. Als gesichert gilt, dass CBD für den menschlichen Körper harmlos ist, nicht psychoaktiv wirkt und keine starken Nebenwirkungen aufweist. Daher kann es bedenkenlos konsumiert werden.

Um Erfolge beim Abnehmen zu erzielen und das Übergewicht effektiv zu bekämpfen, sind eine Änderung des Lebensstil sowie eine gesunde Ernährung noch immer die beiden erfolgversprechenden Faktoren.

Robert Milan

Der Autor: Robert Milan - Seit 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Wenn er nicht mit seinem Wohnmobil unterwegs ist zählen Fotografieren und Fitnesstraining zu seinen Hobby's. Robert ist Administrator einer eigenen Facebook Gruppe zum Thema Diäten und abnehmen.

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