Ernährung bei Arthrose

Was Sie über Ernährung bei Arthrose wissen sollten: Arthrose ist ein sehr komplexes Thema. Gehört man zu den mindestens 8 Millionen leidenden Menschen, muss man sich vermutlich öfter anhören, dass diese Krankheit ein Zeichen von Verschleiß ist und man nichts dagegen tun kann. Ja, es ist leider so, dass man es nicht rückgängig machen kann, aber in keinem Fall ist man machtlos und muss ein Leben lang mit Schmerzen und Tabletten leben.

Hunderte Menschen haben es bewiesen, indem sie ihre Ernährung umgestellt haben, weil sie aus dem Teufelskreis aus Schmerzen und der medikamentösen Nebenwirkungen ausbrechen wollten. Diese Menschen leben schmerzfrei, auch wenn es Monate oder gar ein Jahr gedauert hat.

Aber dieser Verschleiß hat sich über Jahre hinweg an den Gelenken zu schaffen gemacht und man kann nicht erwarten, die Probleme innerhalb weniger Tage oder Wochen zu beheben.

Entsäuerung als Schlüssel

Arthrose entsteht durch eine Übersäuerung des Blutes. Eigentlich sollte unser Blut immer leicht basisch sein, da wir sonst nicht überleben können aber durch eine schlechte und ungesunde Ernährung, beginnt der Körper, zu übersäuern und daraus entstehen unzählige Krankheiten. Nur leider eben so verzögert und im Stillen, dass man die Ernährung nicht zwingend dafür verantwortlich machen würde.

Daher ist es bei Arthrose wichtig, als erstes die Zellen zu entsäuern, um an des Übels Wurzel zu gehen und nicht nur die Symptome zu bekämpfen.

Entsäuerung auf mehreren Ebenen

1. Entsäuerung über die Haut mit Hilfe von Basenbädern

2. Entsäuerung mit Hilfe von Bitterstoffen. Bitterstoffhaltige Kräuter sind erstens basisch. Zweitens regen sie die körpereigene Basenproduktion an und drittens fördern sie die Verdauung, wodurch Säuren schneller ausgeschieden werden können.

3. Entsäuerung im Verdauungssystem mit Hilfe von Bentonit. Bentonit ist ein hervorragender Entgifter. Die Mineralerde absorbiert im Darm Säuren, Toxine, Gase, Stoffwechselrückstände und schädliche Bakterien.

4. Entsäuerung bei gleichzeitiger Remineralisierung z.B. durch Sango Meeres Koralle

Wichtig ist, dass eine Entsäuerung durch eine basische Ernährung begleitet wird. Der Einstieg dazu kann mittels Basenpulver erleichtert werden. Dieses kann man entweder über die Nahrung geben oder direkt als Getränk, z.B. in Mandelmilch oder Sesammilch anrühren.

Das Thema Basische Ernährung ist sehr komplex, daher solltest du dich darüber am Besten bei einem Ernährungsberater oder im Internet sorgfältig informieren.

Basische Lebensmittel sind z.B.

  • sämtliches frisches Obst und Gemüse
  • grüne Salate und alle möglichen Kräuter
  • Mandeln
  • Konjac-Nudeln
  • Lupinenmehl
  • Wasser

Dies sind nur ein paar Beispiele für Lebensmittel, die in jedem Fall basisch wirken. Dann gibt es aber noch gute Säurebildner, mit denen man seine Ernährung ergänzen kann. Daher ist dies ein gesondertes Thema, über das man sich ausreichend informieren sollte.

Zellschutz und Zellnahrung

Das Entsäuerungsprogramm bei Arthrose kümmert sich auch um den Zellschutz, damit die lange Zeit übersäuerte und infolgedessen gestresste Zelle vor freien Radikalen geschützt bleibt.

Antioxidantien wie z. B. Astaxanthin erfüllen diesen Job mit Bravour. Ihre Lebensaufgabe ist die Eliminierung von schädlichen freien Radikalen. Je mehr Antioxidantien im Organismus eintreffen, umso besser geschützt sind die Zelle, das Gelenk und der Knorpel.

Allerdings sollten Antioxidantien ausschließlich über eine gesunde Nahrung oder über ganzheitliche Nahrungsergänzungsmittel und nie in Form von künstlich hergestellten und isolierten Vitaminen aufgenommen werden.

Das Entsäuerungsprogramm bei Arthrose sollte sich als letztes Kriterium auch um die vollwertige Ernährung der Zelle kümmern. Eine Entsäuerung kostet die Zelle viel Energie und Vitalstoffe. Infolgedessen schafft nur eine optimal ernährte Zelle den Kraftakt der Entsäuerung.

Eine optimale Zellnahrung liefert beispielsweise die Mikroalge Spirulina. Spirulina ist reich an Vitaminen, Spurenelementen, sekundären Pflanzenstoffen, Chlorophyll und hochwertigen Proteinen. Spirulina sorgt daher für rundum wohlgenährte Zellen.

Das Entsäuerungsprogramm bei Arthrose sollte mindestens 4 Wochen lang durchgeführt werden und könnte aus den folgenden Komponenten bestehen:

4 Wochen Entsäuerungskur:

Aktiv Basen zur extra- und intrazellularen Entsäuerung und zur Aufhebung einer etwaigen Reaktionsstarre der Zellen

  • Basenbad
  • Bitterstoffe in Form eines Bitter-Basenpulvers
  • Bentonit
  • Sango Meeres Koralle
  • ein natürliches Basenpulver
  • Astaxanthin
  • Spirulina
Ernährung bei Arthrose
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Robert Milan

Der Autor: - Seit 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Wenn er nicht mit seinem Wohnmobil unterwegs ist zählen Fotografieren und Fitnesstraining zu seinen Hobby's. Robert ist Administrator einer eigenen Facebook Gruppe zum Thema Diäten und abnehmen.

Kommentare

  1. Ich durfte jahrelang als Putzkraft arbeiten, und lief dadurch schon fast auf Zahnfleisch. Ich glaube viele Leute unterschätzen immer noch die Aufgaben einer „Putze“, denn es ist alles andere als anspruchslos. Besonders im Hotel Angestellte, werden das Gefühl kennen, wegen eines Wassertropfens auf einer Kanne, etliche Etagen wieder zurück laufen zu dürfen. So erging es mir einige Zeit, und jetzt ist mein Rücken und einige Gelenke so ziemlich dahin. Der Knorpel ist kaum noch vorhanden. Die Schmerzen die daraus resultieren sind echt böse. Aber es gibt immer einen Weg es irgendwie zu bessern! Auch solche eine Arthrose Kur habe ich für einige Monate durchgemacht und es hat geholfen, aber es gehört noch einiges mehr dazu als nur Ernährung und sonstiges. Anfangs wird einem immer eine Schmermittel verschrieben, und das scheint natürlich der einfache Weg, weshalb so eine Kur auch zusätzliche eine psychische Belastung und Herausforderung darstellt.

  2. Nun die Zahl von Arthrose-Betroffenen erscheint zwar recht gering, dabei sind das nur die aufgezählten „Härtefälle“. Arthrose kann auch in schwacher Form ausfallen, beispielsweise nur an einer Hand, wenn man, als Koch oder ähnliches, nur diese Region anfordert.
    Aber auch bei solchen kleineren Fällen ist so eine Arthrose Ernährung keineswegs verkehrt! Ob die Schmerzen nun großflächig, oder doch eher gezielt auftreten, etwas dagegen unternehmen kann man immer. Die „Kur-Dauer“ von 4 Wochen finde ich dabei sogar schon sehr knapp, man kann zwar erste Erfolge verspüren, aber wirklich als ausreichend empfinde ich dies nicht. Das muss dann aber wohl jeder für sich erfahren.

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