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Ernährungsplan zum Abnehmen

Punkt 1 der Diät: Ernährungsplan zum abnehmen erstellen.

Warum erstellt man eigentlich einen Ernährungsplan zum abnehmen? Beschäftigst du dich mit dem Thema Abnehmen, wirst du vermutlich ein ganzes Leben dafür brauchen, um alle Informationen in dich aufzusaugen und selbst das wird nicht reichen, weil immer wieder neue Studien neue bahnbrechende Beweise finden, während du dabei bist, die „alten“ Erkenntnisse zu lesen.

Es gibt nicht DIE beste und einzige Ernährungsform, die dir hilft, abzunehmen. Es gibt unzählige, die funktionieren aber am Ende ist es immer wichtig, was für DICH passt und was du dauerhaft durchführen kannst.

Wenn du vor hast, etwas zu machen, was dich dein Ziel erreichen lässt und danach froh bist, es geschafft zu haben, damit du wieder „normal“ essen, kannst, solltest du diesen Gedanken gleich wieder verwerfen. Damit ist der Jojo-Effekt vorprogrammiert und du brauchst gar nicht erst zu beginnen.

Welche Möglichkeiten gibt es?

Möglichkeiten gibt es vermutlich mehr, als du Zeit hast, sie alle zu testen. Jede Woche gibt es eine neue Ernährungsform in einer Frauenzeitschrift, die dir verspricht, in einer Woche bis zu 5 Pfund zu verlieren. Weißt du, dass das Meiste, oder eher alles, was du dann verlierst Wasser und Muskelmasse ist?

Ernährungsplan zum Abnehmen
Ernährungsplan zum abnehmen

Die Zahl auf der Waage hat einen so enormen psychischen Einfluss auf uns, dass wir glauben, bei einem Kilo weniger, plötzlich schlanker auszusehen. So wie wir uns im Spiegel dicker sehen, weil unser Hirn uns das vorgaukelt, so schnell sehen wir uns plötzlich etwas dünner, wenn wir weniger auf der Waage sehen.

Das heißt, die Waage allein sollte niemals dein Hauptkriterium sein, wenn es darum geht, abzunehmen. Denn du willst nicht weniger wiegen, du willst schlanker und attraktiver aussehen und das eine hat nicht immer etwas mit dem anderen zu tun.

Was bist du bereit zu investieren?

Stelle dir immer als erstes die Frage, was du in Kauf nehmen möchtest. Kannst du komplett auf Süßes verzichten? Kannst du jeden Morgen einen grünen Smoothie trinken? Möchtest du komplett auf Alkohol verzichten? Und und und. Es ist wichtig, dass du deinen Willen, dein Ziel zu erreichen, mit dem, was du dafür tun willst, in eine Waagschale legst.

Möchtest du in 2 Monaten 10 Kilo abnehmen, kannst aber nicht auf Kuchen und dein Gläschen Wein am Abend verzichten, dann wirst du dein Ziel leider nicht erreichen können. Möchtest du in 2 Monaten so viel abnehmen, wie du kannst, ohne auf deinen Kuchen zu verzichten und reduzierst dein Gläschen Wein von jeden Abend auf einmal am Wochenende, wirst du definitiv in dieser Zeit abnehmen, auch wenn es nur 5 Kilo sind. Aber du wirst glücklich sein und deinen Weg dauerhaft weitergehen können, weil du damit zurechtkommst.

Ernährungsplan zum abnehmen – Abnehmen nach Konzept

Sicher kennst du Low Carb, Low Fat, Paleo, Vegan, Vegetarisch und viele der anderen Abnehmkonzepte. Diese Konzepte haben definitiv einen Vorteil. Sie geben dir vor, wie du was, wann und wie viel essen sollst und du musst nicht selbst planen. Anhand dieser Informationen kannst du dir gleich von vorn herein anschauen, ob du das überhaupt durchziehen kannst/willst.

Du weißt ja nun schließlich, was du in Kauf nehmen kannst. Wenn du Fleisch magst, solltest du vegetarisch und vegan direkt streichen. Magst du Kohlenhydrate wie Nudeln und Kartoffeln, wird Paleo nichts für dich sein und mit Low Carb könnte es schwierig werden. Dann gibt es wiederum verschiedene Abstufungen. Studien belegen einen guten Fortschritt mit Low Carb Diäten aber das eben auch nur, wenn du es so durchführen kannst. Ohne Frage funktionieren die Konzepte in irgendeiner Weise alle, aber funktionieren sie auch für dich?

Mache deinen eigenen Ernährungsplan zum Abnehmen

Vielleicht bist du ein unbeschriebenes Blatt, was geplante Abnehmversuche angeht aber wenn du zur Mehrzahl der Bevölkerung gehörst, die mindestens schon ein oder zwei Versuche unternommen haben, hast du schon einiges an Erfahrung gesammelt, was dir liegt und was nicht. Wer sagt, dass du dich nur an eines dieser Konzepte halten musst? Wieso nicht kombinieren?

Du kannst ein Low Carb Diät Konzept hernehmen und eine Handvoll Kohlenhydrate einbauen. Du kannst grundsätzlich deine „schlechten“ Angewohnheiten, wie zu viel Alkohol oder Süßes einfach erst mal reduzieren und schauen, was passiert. Du kannst die Tipps hernehmen, die in dein Leben und deine Motivation passen. Es gibt haufenweise verschiedene Möglichkeiten aus den unzähligen Konzepten etwas Eigenes zu bauen.

Am Ende ist es immer entscheidend, dass du es dauerhaft durchführen kannst. Denn auch, wenn es kein hundertprozentig bestes Konzept gibt, so ist eines sicher, isst du hinterher wieder wie vorher, nimmst du zwangsläufig wieder zu. Denn irgendwie muss es ja zu dem Gewicht gekommen sein, was du gerade versuchst loszuwerden und wenn es nicht durch deine aktuelle Ernährung kommen würde, bräuchtest du diese ja auch nicht umstellen.

Wichtige Punkte für deinen Plan zum abnehmen

Auch wenn viele immer noch sagen, dass man weniger Kalorien zu sich nehmen sollte, als man verbraucht, solltest du dich nicht zu sehr an der Anzahl an Kalorien festhalten. Angenommen du dürftest 1500 kcal am Tag essen, wäre es dann egal, ob du das in Form einer fettigen Pizza Spezial isst oder verteilt über drei Mahlzeiten bestehend aus Gemüse, Eiweiß und gesunden Fetten? Du würdest deinem Körper nichts Gutes geben und so kann man auf Dauer unmöglich gesund abnehmen, obwohl du nur so viel Kalorien zu dir nimmst, wie es eine theoretische Formel vorgesehen hat.

Natürlich wäre es auch zu viel, wenn zu anfängst, die gesunden Lebensmittel im Überfluss und über dein Sättigungsgefühl zu essen. Zu viel ist schlicht zu viel. Aber du sollst etwas für dich finden, was du dauerhaft durchführen kannst und ich glaube nicht, dass du dein Leben lang Kalorien zählen möchtest, oder?

Also möchte ich dir ein paar wichtige Punkte an die Hand geben, die du beachten solltest, wenn du deinen eigenen Plan erstellst.

  1. Iss nicht über dein natürliches Sättigungsgefühl hinaus. Wenn du keines mehr hast, dann erlerne es wieder und iss zu Beginn erst einmal nur einen gut gefüllten Teller zu deinen Hauptmahlzeiten.
  2. Baue IMMER Eiweiß, Gemüse und gesunde Fett in deine Ernährung ein.
  3. Wenn du nicht auf Kohlenhydrate verzichten möchtest, isst wenigstens möglichst wenig bis gar keinen raffinierten Zucker und Weizen bzw. Produkte, in denen dies vorkommt.
  4. Wenn du auf Süßes und Alkohol nicht verzichten möchtest, dann schraube den Konsum in erster Linie herunter. Aus täglich, mache aller zwei Tage. Aus mehrmals die Woche mache einmal zum genießen am Wochenende usw.
  5. Wenn du deine tägliche Dosis Süßes brauchst, dann schraube dein Ziel herunter, um dich nicht unter Druck zu setzen und versuche die Kohlenhydrate in deinen Hauptmahlzeiten zu reduzieren, um nicht allgemein zu vieel Kohlenhydrate zu dir zu nehmen. Entweder, oder. Bedenke aber immer, dass dieser Punkt nicht gerade der gesündeste ist.
  6. Achte auf deinen Körper und das, was er dir sagen möchte. Hautunreinheiten, psychische Verstimmungen, Energielosigkeit etc. können durchaus verzögerte Reaktionen auf deine Ernährungsform sein. Also versuche auch für dein Inneres etwas Gutes zu tun und nicht nur für dein Äußeres
  7. Wiege dich höchstens einmal pro Woche und ziehe eher deine Maße und Kleidung als Kriterium zu Rate
  8. Wenn du das Gefühl hast, es läuft nicht wie geplant, prüfe nach, was du noch in Kauf nehmen kannst und reduziere als erstes Alkohol, dann Süßes und dann Kohlenhydrate in deinen Hauptmahlzeiten.
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Über Robert Milan

Der Autor: - Seit 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Wenn er nicht mit seinem Wohnmobil unterwegs ist zählen Fotografieren und Fitnesstraining zu seinen Hobby's. Robert ist Administrator einer eigenen Facebook Gruppe zum Thema Diäten und abnehmen.

Ein Kommentar

  1. Ben Musswiek

    Es muss nicht immer gleich eine strikte Diät sein, auch kleiner Ernährunsplan, bei dem man seine Essgewohnheiten minimal verändert kann schon einiges bewirken. Im Vordergrund sollte die Gesundheit stehen, und wenn man diese mit „unnötigen Diäten“ gefährdet dann hat man auch nicht wirklich etwas dabei gewonnen.

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