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Fünf Bauchfett-Mythen: So werden Sie Ihren Bauch bestimmt nicht los!

Mythen: Was hilft gegen Bauchfett?

Es finden sich zahlreiche Tipps, die versprechen vor allem das unschöne Bauchfett zum Schmelzen zu bringen.

Leider sind viele dieser Versprechungen, aber schlichtweg Irrtümer, die keinerlei bzw. nur minimale Erfolge zeigen.

Allein mit Sit-ups hat noch niemand ein Sixpack bekommen und auch der Nahrungsverzicht nach 17 Uhr schmälert kaum eine Körpermitte.

Mythos Nummer eins: Sit-ups machen den Bauch dünn

Zahlreiche Menschen setzen auf gezielt Bauchübungen, um die hässlichen Fettringe endlich loszuwerden. Doch allein mit Sit-ups funktioniert es nicht. So führen diese speziellen Übung zwar dazu, dass Muskeln im Bauch aufgebaut werden, dass eingelagerte Fett über diesen verschwindet dadurch aber keineswegs.

Wer hier immens viel trainiert, kann die Leibesmitte sogar noch begünstigen, denn jetzt können die neuen, aufgebauten Muskeln für noch mehr Volumen sorgen. Ohne zusätzlichen Ausdauersport wird das Bäuchlein demnach bleiben, so dass Sit-ups allein auch kein Sixpack zaubern kann.

Mythos Nummer zwei: Straffe Körpermitte durch Liegestütze

Gleiches, was für die Sit-ups gilt, gilt ebenfalls für Liegestütze. Auch diese allein, schmälern die Körpermitte nicht, denn hier sollte neben dieser speziellen Übung ebenso Ausdauersport zum Einsatz kommen. Schließlich muss das gesamte Körperfett gesenkt werden, damit es auch dem Bauchfett an den Kragen geht.

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Mythos Nummer drei: Abendliche Mahlzeiten nach 17 Uhr machen dick

Zahlreiche Menschen meiden das Essen nach 17 Uhr und gehen somit mit einem Hungergefühl schlafen. Dadurch bekommt aber niemand einen flacheren Bauch, denn auf diese Weise steigt die Gefahr des Heißhungers. Außerdem führt der Hunger dann oft dazu, dass am nächsten Tag weitaus mehr Kalorien den Weg in den Magen finden. So spielt es keine Rolle, wann man isst, sondern was man isst.

Mythos Nummer vier: Ein runder Bauch hat immer etwas mit Fett zu tun

Auch schlanke Menschen können mit einem runden Bäuchlein zu kämpfen haben. Nicht immer ist es gleich Fett, welches für eine voluminöse Leibesmitte verantwortlich ist. Kohlensäure-haltige Getränke, Hülsenfrüchte, wie andere blähende Nahrungsmittel sind hier schuld. Wer also kurzfristig einen dünneren Bauch haben möchte, sollte darauf achten, was er isst bzw. trinkt.

Mythos Nummer fünf: Kaugummi kauen, macht schlank

Da der Bauch nicht nur Fett einlagert, sondern ebenso gerne Wasser speichert, ist es ratsam auf die tägliche Salzzufuhr zu achten. Salz begünstigt Wassereinlagerungen in der Körpermitte. Zahlreiche Menschen greifen außerdem gerne zum Kaugummi, da sie meinen auf diese Weise wenig Nahrung zu sich zu nehmen.

Diese Meinung mag auch richtig sein, allerdings kann ständiges Kaugummi kauen dazu führen, dass der Laib anschwillt. Schuld daran sind die sogenannten Zuckerbaustoffe, wie Isomalt und Sorbit. Kaum verdaulich sorgen diese Stoffe für Luft im Bauch.

Was hilft gegen Bauchfett?

Gezielt Fitnessübungen sind keineswegs verkehrt. Sit-ups, Liegestütze und Co können unterstützend wirken, wenn es darum geht, dass unschöne Bauchfett zu beseitigen. Dienlich sind solche Übungen aber eben nur Unterstützend, denn damit die fette Leibesmitte sich schmälert, gilt es gleichzeitig auf Ausdauersportarten zu setzen und parallel die Ernährung dementsprechend anzupassen.

Schwimmen, Laufen, Radfahren und Co helfen das Gesamtkörperfett zu senken. Gleiches gilt für eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Damit das Bauchfett also verschwindet, muss das Gesamtpaket zum Einsatz kommen.

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