Abnehmen durch Rauchen, klappt das wirklich?

Abnehmen durch Rauchen, klappt das wirklich?
Abnehmen durch Rauchen, klappt das wirklich?
Die Idee klingt grundsätzlich betrachtet erst mal gut. Wer abnehmen will oder schlank bleiben möchte, der steckt sich einfach eine Zigarette an. Rauchen ist zwar ungesund, kann aber tatsächlich schlank halten. US-Forscher haben per Zufall herausgefunden, dass Nikotin den Appetit zügelt. Wer weniger Appetit hat, wird folglich weniger essen und somit schlank bleiben oder sogar noch abnehmen. Auch in anderen Studien fand man ähnliche Ergebnisse, die diese Theorie untermauern. Doch macht das Abnehmen durch Rauchen Sinn? In diesem Beitrag klären wir auf.

Abnehmen mit E-Zigaretten

Tatsächlich lässt sich mit E-Zigaretten, wie beispielsweise aus dem Geschäft für elektronische Zigaretten Terpy, der gleiche Effekt erzielen, wie beim klassischen Rauchen. Aber auch hierbei ist es keine gesunde Alternative im Vergleich zur gesunden Ernährung und Sport. E-Zigaretten enthalten, wie auch normale Zigaretten, ebenfalls Nikotin, aber oft weniger oder gar keine anderen Schadstoffe. Das macht die E-Zigarette zur etwas besseren Alternative für den Gewichtsverlust durch das Rauchen. Der Vorteil ist, dass bei E-Zigaretten der Nikotingehalt dosiert werden kann. So kann man sich, ähnlich wie bei Nikotin-Kaugummis oder Nikotin-Pflaster, langsam an den Entzug gewöhnen. Der Effekt, dass man nach dem Rauchen wieder schnell zunehmen würde, könnte dadurch reduziert werden.

Diverse Studien haben E-Zigaretten schon genauer untersucht. Dabei wurden teils verschiedene Inhaltsstoffe als gesundheitsschädigend nachgewiesen. Dazu gehören Chemikalien wie Diethylenglykol, Nitrosamine (die krebserregend sein können) sowie Verunreinigungen. In einer weiteren Studie kamen Forscher zum Entschluss, dass die E-Zigarette zwar auch gesundheitsschädigend sei, aber längst nicht im gleichen Umfang wie der normale Glimmstängel. Diese Studie wurde allerdings damals von einem E-Zigaretten Hersteller in Auftrag gegeben. Das Bundesinstitut für Risikobewertungen empfahl bisher lediglich den vorsichtigen Umgang mit E-Zigaretten und das Rauchen nur auf Raucherzonen zu beschränken. Die E-Zigarette kann durch ihre einfache Handhabung schnell dazu verlocken mehr zu rauchen, als das vorher der Fall war.

Als Fazit lässt sich festhalten, dass E-Zigaretten, zum Beispiel aus dem Geschäft für elektronische Zigaretten Terpy, sicher eine gute Alternative zur klassischen Zigarette sind und dabei helfen können bei der Rauchentwöhnung nicht zu schnell zuzunehmen. Allerdings tragen auch E-Zigaretten gesundheitlich Risiken mit sich. Besser wäre es natürlich gar nicht mehr zu rauchen, doch das ist meistens leichter gesagt als getan. Wer daher nicht aufhören kann, der sollte sich im besten Fall nach einer E-Zigarette und Liquid umsehen, welcher möglichst wenig Schadstoffe enthält und wo der Nikotingehalt reguliert werden kann.

Nikotin zügelt den Appetit

Das Bild des schlanken Rauchers hat sich in vielen Köpfen verzweifelter Menschen festgesetzt, die gerne abnehmen und schlank bleiben wollen. Da könnte man glatt glauben, dass sich die Theorie hinter dem Konzept „Abnehmen durch Rauchen“ die Tabakindustrie als clevere Marketingmethode hat einfallen lassen. So profitiert die Industrie vom Glauben der Qualmenden, sie könnten durch das Rauchen abnehmen. Studien haben herausgefunden, dass besonders junge Frauen diesem Trend folgen und nur wegen den Schlankheitsidealen mit dem Rauchen anfangen.

Grundsätzlich kann das Rauchen den Prozess zum Abnehmen aber gar nicht beschleunigen. Tatsächlich gibt es aber einen Zusammenhang zwischen dem Rauchen und dem Hungergefühl. Dies haben US-Forscher zufälligerweise in einer Studie zum Thema „Depressionen“ herausgefunden. Dabei soll das Nikotin die Rezeptoren der POMC-Zellen stimulieren, die dadurch das Appetitgefühl minimieren. Wer weniger Appetit hat, wird folglich über den Tag verteilt auch weniger Nahrung zu sich nehmen, was dazu führt, dass der Körper durchaus mehr Kalorien verbrennt als er aufnimmt, was dann folglich zum Abnehmen führt.

Nikotin als Fatburner

Grundsätzlich betrachtet haben mehr Raucher ein niedrigeres Körpergewicht als Nichtraucher. Ein interessantes Ergebnis, wenn man außen vorlässt, dass der Körperfettanteil eigentlich der viel wichtigere Wert ist. Man hat herausgefunden, dass Nikotin sowohl den Leptin-Spiegel wie auch die Grehlinausschüttung des menschlichen Körpers reduziere. Beide Hormone sind für den Appetit zuständig, welcher folglich vermindert wird.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist, dass man nachweislich herausgefunden hat, dass Nikotin die Lipolyse stimuliert. Die Lipolyse bezeichnet im Körper die Aufspaltung von Fetten, die bei entsprechender Stimulation voraussichtlich mehr Fett spalten und abbauen wird. Gleichzeitig wird die sogenannte Lipogenese reduziert. Dadurch wird es dem Körper erschwert neues Fett einzulagern. Studien zeigen daher, dass es durch das Rauchen durchaus möglich ist mehr Fett zu verbrennen.

Durch die Ausschüttung von Norepinephrin wird beim Rauchen auch die Thermogenese angeregt, welches einen signifikant erhöhten Kalorienverbrauch mit sich bringt. In Studien konnte man eine Steigerung der Thermogenese von bis zu 3,7 Prozent feststellen. Ein ähnlicher Effekt wurde beispielsweise auch beim Konsum von Koffein festgestellt.

Abnehmen durch Rauchen ist ungesund

Obwohl die Theorie hinter dem Konzept „Abnehmen durch Rauchen“ zwar funktioniert und auch wissenschaftlich bestätigt ist, heißt das noch lange nicht, dass es gesund ist. Grundsätzlich sind Diäten, die das Hungergefühl unterdrücken sehr ungesund, da der Körper eine regelmäßige Nahrung benötigt. Zusätzlich ist das Rauchen auch als sehr ungesund zu betrachten, weil es Krankheiten wie Herzinfarkte, Schlaganfälle, chronische Bronchitis und Tumore in Lunge, Mundhöhle oder Kehlkopf hervorrufen kann.

Langzeitstudien haben zusätzlich ergeben, dass der Abnehm-Effekt durch Zigaretten zwar da ist, aber nur in der Theorie funktioniere. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass Raucher zwar öfters über einen niedrigeren BMI verfügen, aber mehr Fett auf den Hüften tragen. Durch das Rauchen wandert das Körperfett mit der Zeit immer mehr in Richtung der Bauchregion, was das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen kann.

Jojo-Effekt nach Entzugsphase

Wer nach einiger Zeit wieder auf die Idee kommt, mit dem Rauchen aufzuhören, für den macht sich nun vermutlich der sogenannte Jojo-Effekt bemerkbar. Die Pfunde, die durch das Rauchen vielleicht runter gegangen sind, kommen jetzt wieder und im schlimmsten Fall sogar noch mehr als vorher. Das liegt daran, das ehemalige Raucher kurz nach Entzug als Ersatzbefriedigung häufig mehr essen als vorher. Besonders Süßigkeiten stehen dabei im Vordergrund. Auch werden die Geschmackssinne wieder besser, was zusätzlich das Verlangen nach mehr Nahrung und Süßigkeiten anregt.

Was beim Rauchen noch als positiv zu betrachten ist, kehrt sich mit dem Aufhören also um. Das Appetitgefühl steigt wieder und man hat das Bedürfnis nach mehr Nahrung und Süßigkeiten. Schlank wird man daher keineswegs durch das Rauchen, sondern in erster Linie durch eine kontrollierte Ernährung und zusätzlich etwas Sport. Auch wenn durch das Rauchen tatsächlich ein kurzfristiger Effekt entsteht, so stehen die gesundheitlichen Nachteile dazu in keinem Verhältnis.

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