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Alkaline Diät – Abnehmen und Krebsrisiko massiv senken

Alkaline Diät

Was ist eine Alkaline-Diät?

Die sogenannte Alkaline Diät geht von einem durch Lebensmittel wie Fleisch, Eier, Zucker, Weißmehlprodukte, Käse, Kaffee und Alkohol übersäuerten Körper aus. Der optimale ph-Wert des menschlichen Körpers liegt zwischen 6,2 – 6,8 am Morgen und 6,8 – 7,4 am Abend. Ein gesundes Milieu hat einen leicht basischen (alkalischen) Wert.

Die Skala des Säuregrades reicht von 0 – 14, dabei steht 0 für den stärksten Säuregrad und 14 für die höchste basische Reaktion; 7 ist der neutralste Punkt und mit reinem Wasser gleichzusetzen, d. h. die Balance ist hergestellt. Die o. g. Lebensmittel sind bei dieser Diät weitgehend verpönt, sie dürfen somit nur in kleinen Mengen konsumiert werden. Das Verhältnis von Base/Säure schlägt in einem angepassten Ernährungsplan mit 70:30 zu Buche.

Einer Alkaline-Diät oder auch basische Diät liegt eine komplette Ernährungsumstellung zugrunde, die auch weiterhin beibehalten wird, was bedeutet, dass es sich genaugenommen nicht um eine Diät im herkömmlichen Sinn handelt. Die erlaubten Lebensmittel bestehen entsprechend dem genannten Verhältnis zu 70 % aus basischen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Nüsse und Sojaprodukte und zu 30 % aus säurehaltigen Produkten.

Erdacht haben sich diese Diät die Ernährungstherapeutin Vicki Edgson und die Köchin Natasha Corrett. Die Annahme dabei war, dass ein übersäuerter Körper schneller erkrankt und eine vorwiegend basische Ernährungsweise sogar Depressionen, Herzerkrankungen, Osteoporose und sogar Krebs vorbeugen kann. Natasha Corrett schreibt: „Wenn sich der Körper in einem alkalischen Zustand befindet, funktioniert man besser; man hat mehr Energie, man schläft besser, kann sich besser konzentrieren, das Hautbild ist besser, die Augen leuchten mehr und das Haar wächst schneller.“ Übrigens, Krebszellen meiden eine basisches Umfeld…

Hollywood-Stars wie Victoria Beckham, Jennifer Aniston und Gwyneth Paltrow schwören auf die neue Diät.

Wie sieht ein Alkaline-Diät-Ernährungsplan aus?

Die alkalischen (basischen) Lebensmittel dürfen ohne Einschränkung gegessen werden. Zu ihnen gehören:

  • Obst
  • Gemüse
  • Wildreis
  • Oliven
  • Mandeln
  • Nüsse und Körner (kein Getreide)
  • Süßkartoffeln
  • Grünes Gemüse wie Spinat, Brokkoli, Grünkohl

Diese Nahrungsmittel sollten 70 % der Essensmenge ausmachen.

Saure Lebensmittel sollten möglichst gemieden werden. Verboten sind

  • Softdrinks wie Cola und Limonaden
  • Alkohol
  • Kaffee
  • Schweine- und Rindfleisch
  • Zucker
  • Fastfood
  • Frittiertes
  • Milch- und Milchprodukte
  • Getreide
  • Kartoffeln
  • Nudeln
  • Weißer Reis

Da die Alkaline-Diät zu 70 % aus basischen Nahrungsmitteln besteht, dürfen die restlichen 30 % „sauer“ sein. Diese sind nicht falsch, denn sie sorgen für die Balance im ph-Haushalt. Allerdings sollte man dabei auf folgende Produkte in Maßen zurückgreifen:

Wichtig ist dabei der ausreichende Wasserkonsum, denn unser Körper besteht zu mehr als 90 % aus Wasser. Wer diese Tipps beachtet, kann nichts falsch machen. Toll dabei ist: Kalorienzählen ist out! Eine Ausnahme zum Thema „sauer“: Wer denkt, die saure Zitrone sei verpönt, irrt. Zitronen schmecken nur sauer, wirken aber alkalisch.

Was passt zum Alkaline-Diät-Frühstück?

Jeder kennt das: Verbote machen ratlos. Was darf man denn nun essen? Tatsächlich ist die Auswahl groß, wenn man ein wenig Recherche betreibt. Das hilft auch der eigenen Fantasie und Kreativität auf die Sprünge, sodass man sich dann kaum entscheiden kann, was man denn essen will. Hier einige leckere Rezepthinweise:

Rezept (für je 1 Portion)Hinweise zu den Zutaten
Mandel-Fruchtsmoothie

200 ml

1 Apfel (gewaschen, geviertelt, entkernt)

½ Pfirsich (gewaschen, geviertelt, entkernt)

¼ Banane

Saft von ¼ Limette

1 EL Sanddornsaft

1 EL Kokosblütenzucker

1 EL Tahin (Sesammus oder -paste)

½ EL Kokosöl

1 kleine Prise Kristallsalz

 

Alles zusammen in den Mixer geben und zu einem Smoothie verarbeiten.

Dieser Smoothie wird basisch verstoffwechselt. Die Mandelmilch liefert dabei viele ungesättigte Fettsäuren und Mineralstoffe wie Magnesium, Calcium und Kupfer, sowie die Vitamine B und E.
Früchte-Frühstück

1 Banane

1 Apfel

2 EL Erdmandelflocken

 

Die Banane zerdrücken und den Apfel reiben. Das Ganze mit Erdmandelflocken bestreuen und nach Wunsche Früchte der Saison dazugeben, z. B. Beeren oder Aprikosen.

Dieses Früchte-Frühstück wird den richtigen Energiekick für den Tag geben. Die Erdmandeln mit ihrem nussähnlichen Geschmack besitzen einen hohen Ballaststoffanteil und sorgen für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl

 

Viele weitere leckere Ideen liefern das Internet oder die einschlägige Literatur. Wer aber begriffen hat, worum es hier geht, braucht keine Nachhilfe mehr.

Alkaline-Diät-Erfahrungen

Die Wirkung einer Alkaline-Diät ist umstritten. Fachleute behaupten, dass unser Körper in der Lage ist, überschüssige Säuren selbst abzubauen.

Promis haben mit dieser Diät zwar abgenommen, haben sie aber als Anlass zu einer Ernährungsumstellung genommen und vermutlich noch einen Personaltrainer engagiert, der dem Zuviel an Gewicht zusätzlich zu Leibe gerückt ist.

Viele nutzen diese Diät, um dem Kind „Ernährungs-Umstellung“ einen Namen zu geben, denn Fertigprodukte, Weißmehl und Zucker sind nun mal ungesund. Das sind aber keine Neuigkeiten. Es gibt keine langfristigen Erfahrungen mit der Alkaline-Diät, da sie neu ist, die daraus resultierenden Tipps aber nicht.

3 schnelle Alkaline-Diät-Rezepte

  1. Falafel

Zutaten: 10 g Leinsamen, 10 g Sesam, 1 Möhre geraspelt, 1 großer Champignon, ¼ Zwiebel gehäutet, ½ Knoblauchzehe gehäutet, 1 TL Olivenöl, etwas Salz, 40 g Pistazien, 30 g Mandeln, 25 g Sonnenblumenkerne (vorher 30 Min. in Wasser einweichen), 1 TL gehackte Petersilie, Kreuzkümmel, 1 TL Zitronensaft, Pfeffer

Zubereitung: Leinsamen und Sesam mischen. Möhre, Champignon, Zwiebel, Knoblauch und Öl in einer Schüssel mit Salz ebenfalls mischen. Mandeln und Sonnenblumenkerne zu einer körnigen Konsistenz mixen und zur Gemüsemischung geben, anschließend mit Petersilie, Kreuzkümmel, Zitronensaft und Pfeffer würzen. 3 cm große Bällchen formen und im Leinsamen-Sesam-Mix rollen. Auf einem Backblech im vorgeheizten Backofen 40 Minuten bei 110o C backen.

  1. Gemüsetopf mit Spargel

Zutaten: 1 EL Öl, ½ gehackte Zwiebel, 2 EL gehackte Petersilie, 500 ml Gemüsesuppe, 400 g grüner Spargel (in Stücken), 1 Möhre (in dünnen Scheiben, 50 g Lauch (in feinen Ringen), etwas abgeriebene Zitronenschale, Muskat, 1 TL gehackter Liebstöckel, Salz, Pfeffer

Zubereitung: die Zwiebel in Öl glasig dünsten und mit der Suppe aufgießen. 10 Minuten köcheln, anschließend die restlichen Zutaten hineingeben und nochmals 10 Minuten köcheln.

  1. Linsen mit Schalotten

Zutaten: ½ Knoblauchzehe, 1 TL Thymian, 1 TL Olivenöl, 100 g schwarze Linsen, 120 ml Gemüsesuppe, 1 Schalotte, Pfeffer, 1 TL Apfelessig, 1 EL gehackte Petersilie

Zubereitung: Knoblauch und Thymian in Öl kurz anbraten (bei schwacher Hitze). Die Gemüsesuppe und die Linsen hinzugeben und kurz aufkochen, anschließend zugedeckt 30 Minuten köcheln lassen. Die Schalotte schälen, in Zehen teilen und zu den Linsen geben. Mit Pfeffer und Essig würzen, mit Petersilie bestreuen.

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Über Diana Sander

In der News Redaktion versorgt Diana uns mit Neuigkeiten aus der Welt der Diäten. Zu Ihren Hobbys zählen Weltreisen und Frauen-Fussball.

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