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Diese fünf Hormone regen die Fettverbrennung an

Diese fünf Hormone regen die Fettverbrennung an

Zunehmen ist ja bekanntlich für die meisten Menschen ein Leichtes. Das Abnehmen dagegen gestaltet sich oftmals schwieriger. Wussten Sie, dass es aber auch Hormone gibt, die die Fettverbrennung ankurbeln können? Gleich fünf Hormone sind dazu in der Lage. Um welche es sich handelt und wie diese die Fettverbrennung steigern können, erklären wir Ihnen jetzt.

Welche Hormone regen die Fettverbrennung an?

  1. Glucagon

Beim Glucagon handelt es sich um den Gegenspieler des Hormons Insulin. Insulin ist bekanntlich dafür verantwortlich, dass wir an Gewicht zulegen. So ist Insulin das „anabolste“ bzw. aufbauendste Hormon im menschlichen Körper. Das heißt, dieses Hormon baut nicht nur Muskelgewebe auf, indem es die Proteinsynthese steigert, sondern begünstigt ebenso das Wachstum der Fettzellen für die Energiespeicherung.

So wird Glucagon ausgeschüttet, um den Blutzuckerspiegel zu erhöhen, während Insulin dieses wieder senkt. Beide Hormone sind demnach dafür verantwortlich, dass  die Blutzuckerwerte stabil bleiben.  Kommt es zu keiner Nahrungsaufnahme hebt Glucagon somit den Blutzuckerspiegel an. Wer, beispielsweise, im Intervall fastet, sorgt dafür, dass das Glucagon Fett verbrennt, indem es den Organismus mit freien Fettsäuren, sowie Glucose versorgt. Demnach wird der Körper aus den Fettzellen versorgt damit dieser adäquat Energie zur Verfügung hat.

Kommt es zu einer Freisetzung von Glucagon ist das Resultat eine erhöhte Fettverbrennung, weil bestimmte Enzyme aktiviert werden, die den Fettstoffwechsel ankurbeln. Wer dieses Hormon aktivieren möchte, kann dies, zum Beispiel, durch Intervall-Fasten oder aber durch die Reduzierung von Kohlenhydrate, wie Zucker in der Nahrung in die Wege leiten. Es gilt den Blutzuckerspiegel immer so konstant, wie nur möglich zu halten.

  1. Wachstumshormone

Auch das typische Wachstumshormon Human Growth Hormon, kurz HGH, regt die Fettverbrennung an, indem es Fett aus den Fettzellen freisetzt. So spaltet dieses Hormon diese auf und gibt die Fette anschließend in die Blutbahn ab. Außerdem erhöht HGH die Proteinsynthese. Demnach handelt es sich hier um ein Hormon, welches zwei Dinge gleichzeitig in die Wege leiten kann: Fett verbrennen, sowie parallel Muskeln aufbauen. Wer also abnehmen möchte, benötigt eine erhöhte Konzentration dieses Wachstumshormons.

Konträr zu HGH und dem Hormon Testosteron verhält hingegen Insulin. Demzufolge fällt der HGH-Spiegel, wenn der Insulinwert ansteigt. Somit sollte der Blutzuckerspiegel nicht zu stark ansteigen, da es ansonsten zu einer Insulinausschüttung kommt, die den Blutzuckerwert wieder senkt. Das Wachstumshormon HGH kann somit ebenfalls über das Insulin, sowie einer gesunden Ernährungsweise gesteuert werden, indem der Blutzuckerspiegel konstant gehalten wird.

  1. Leptin

Bei Leptin handelt es sich um das sogenannte Hungerhormon. Je mehr Körperfett ein Mensch besitzt, desto mehr Leptin hat dieser auch im Blut. So signalisiert dieses Hormon dem Gehirn, dass genügend Nahrung zugegen ist. Der Organismus reagiert daraufhin mit einem gesteigerten Metabolismus. Das heißt, der Stoffwechsel wird angeregt und es kommt zu einer erhöhten Fettverbrennung. Jetzt fragt sich bestimmt so mancher, warum er gerade kein Körperfett verbrennt, obwohl er genügend Körperfett und demnach auch ausreichend Leptin im Körper hat? Der Grund ist schnell erklärt, denn heute haben immer mehr Menschen mit einer Leptinresistenz zu kämpfen.

So versteht das Gehirn nicht mehr die Signale dieses Hormons, so dass der Stoffwechsel auch nicht hochfährt. Leptin macht also nur satt, wenn der menschliche Körper versteht, was dieses Hormon „sagt“. Um das Hormon aktivieren zu können, gilt es weniger Kohlenhydrate aufzunehmen, gesunde Fette zu sich zu nehmen und nur dann zu essen, wenn man auch tatsächlich Hunger hat.

  1. Testosteron

Testosteron reagiert ganz ähnlich auf Insulin, wie HGH und besitzt demnach auch einen ähnlichen Effekt, wenn es um die Fettverbrennung geht. Außerdem ist das Hormon Testosteron nicht nur für Männer sehr bedeutend, denn auch Frauen brauchen dieses Hormon. Mit Krafttraining lässt sich, dass Level von Testosteron erhöhen. Außerdem sind Tiefschlafphasen hier besonders bedeutend. Dies gilt auch für das Wachstumshormon.

Kurz zusammengefasst, bedeutet das:

Genügend Schlaf plus ein kurzes, intensives Krafttraining plus eine ausgewogene, natürliche Ernährung sorgt dafür, dass der Testosteronspiegel ansteigt.

Damit allerdings genügend Testosteron hergestellt werden kann, muss stets auf eine ausreichende Fettzufuhr geachtet werden. Nüsse, wie Paranüsse eignen sich hier, zum Beispiel, besonders gut. So enthalten diese auch jede Menge Zink, so dass die Synthese von Testosteron begünstigt wird.

  1. Schilddrüsenhormone T3 und T4

T3, sowie T4 sind Schilddrüsenhormone. So besitzen diese die ebenfalls die Fähigkeit den Stoffwechsel in Ganz zu setzen und diesen zu beschleunigen. Genau, wie HGH unterstützen diese die Proteinsynthese und fördern die Freisetzung von Fettsäuren aus dem Fettgewebe des Körpers. So benötigt der Organismus aber stets genügend Proteine, Jod, wie Selen damit die Schilddrüse die Fettverbrennung ankurbelt. Arbeitet die Schilddrüse hingegen nicht gut genug, fehlen dem Körper Wichtige Hormone.

Folgende Nahrungsmittel regen die Schilddrüse an:

Fazit: Auch mit Hilfe dieser fünf Hormone lässt sich demnach abnehmen, wenn diese aktiviert werden. Bestimmte Ernährungsweisen, sowie Nahrungsmittel können HGH, Leptin, Testosteron, T3, T4, wie Glucagon dazu bringen, die Fettverbrennung anzuregen.

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Über Diana Sander

In der News Redaktion versorgt Diana uns mit Neuigkeiten aus der Welt der Diäten. Zu Ihren Hobbys zählen Weltreisen und Frauen-Fussball.

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