Kiffen macht schlank? Wichtige Informationen zur Cannabisdiät

Übergewicht ist eine Krankheit der modernen Zeit. Studien offenbaren, dass die Hälfte der deutschen Frauen zu viele Kilos auf den Hüften haben. Und auch die Männer leiden an Übergewicht: 65 Prozent der deutschen Männer bringen zu viel Gewicht auf die Waage.

Nun, im Gegensatz dazu zeichnen sich Kiffer häufig durch eine schlanke Silhouette aus. Doch steht dies tatsächlich mit dem Cannabiskonsum in Verbindung? Wir gehen der Sache auf den Grund!

Cannabis gegen Übergewicht: Studienlage

Cannabis verfügt bekanntlich über die Eigenschaft, den Appetit der Konsumenten anzuregen. Trotzdem fällt ins Auge, dass die meisten Weeder rank und schlank sind. Dadurch begründet, hält sich das Gerücht hartnäckig, dass Untergewicht bei Kiffern weitverbreitet ist. Doch wie kann dieser scheinbare Gegensatz erklärt werden?

Um die Unklarheiten zu beseitigen, wurde eine Studie mit über 30.000 Probanden durchgeführt. Sie waren mindestens 18 Jahre alt und variierten in Alter, Körpergröße und -gewicht. Die Probanden führten ihren gewohnten Alltag fort – mit oder ohne Cannabis – und wurden lediglich regelmäßig gewogen und zu ihrem Cannabiskonsum interviewt. Die Studienlaufzeit betrug drei Jahre und bei allen Teilnehmern konnte eine Gewichtssteigerung festgestellt werden. Bei den Probanden, die regelmäßig Cannabis einnahmen, wurde jedoch eine vergleichsweise geringe Gewichtszunahme ermittelt.

Ein Joint zum Abnehmen? Nein, danke

Joints, Hash-Brownies und Co. verstärken das Geschmackserlebnis. Plötzlich schmeckt selbst das fadeste Essen wie ein Gourmetgericht und Konsumenten berichten häufig von sogenannten “Fressflashs” oder Hungerattacken. Aus diesem Grund nehmen Kiffer oftmals an Gewicht zu. Diese These wird auch bestätigt, indem Cannabis gegen Krankheiten wie Aids, Krebs oder chronische Magen-Darm-Infekte eingesetzt wird. Die Betroffenen leiden oftmals an Appetitlosigkeit und finden durch den Cannabiskonsum ihre Liebe zum Essen wieder.

Diese Tatsachen erklären nun immer noch nicht, warum Kiffer häufig dünner sind als andere Menschen.

Forscher vermuten, dass Zellen oder Rezeptoren durch Cannabinoide modifiziert werden und somit einen Einfluss auf das Gewicht haben. Die Studien sind allerdings noch lange nicht ausgereift genug, um Sicherheit zu geben. Darüber hinaus ist jeder Mensch einzigartig und auch der Körper reagiert auf den Cannabiskonsum auf unterschiedliche Weise. Marihuana eignet sich demnach nicht dafür, das Gewicht gezielt zu reduzieren. Sport und eine ausgewogene Ernährung sind der Schlüssel zum Erfolg.

Cannabinoide können eine Diät trotzdem unterstützen

Tatsächlich besitzt die Hanfpflanze eine große Bandbreite an Cannabinoiden, die sich alle durch verschiedene Eigenschaften und Wirkungsweisen auszeichnen. Vor allem CBD und THCV erweisen sich durch ihre einzigartigen Charakterzüge als die optimalen Diätassistenten.

CBD

Cannabidiol ist ein Cannabinoid, welches in vielen Bereichen der Medizin Verwendung findet. CBD Öl hat besondere Inhaltsstoffe, durch welche einzigartige Heilkräfte entfaltet werden können. So eignet es sich beispielsweise zur Behandlung von chronischen Schmerzen und Hautkrankheiten und hat sich selbst in der Gesundheits- und Kosmetikbranche einen Namen machen können. Auch in der Psychotherapie kommt CBD zum Einsatz. Cannabidiol unterstützt Angstpatienten und hilft auch Suchterkrankten wieder auf den richtigen Weg zu finden.

Nähere Informationen zum Wirkstoff CBD erhalten Sie hier: https://www.cibdol.de/

CBD allein hat zwar keinen Einfluss auf den Abnehm-Erfolg, kann aber der Fettleibigkeit an den Kragen gehen. Diese gehört zu den Suchtkrankheiten, denn Betroffene verspüren in der Regel einen Zwang, Nahrungsmittel unkontrolliert zu sich zu nehmen. Dieses Verlangen kann mit der Einnahme von CBD kontrolliert werden. Zudem besitzt Cannabidiol Stimulanzien, die den Abbau von Proteinen und Fetten vorantreiben, was wiederum zur Gewichtsabnahme führen kann.

THCV

Ein weiteres faszinierendes Cannabinoid ist THCV. In der Medizin wird es bereits genutzt, um Parkinsonpatienten zu unterstützen. Es schützt die Gehirnzellen und verlangsamt somit ihre Degeneration. Weiterhin wird THCV nachgesagt, das Hungergefühl zu unterdrücken und Heißhungerattacken zu reduzieren. Bei Untersuchungen mit genetisch übergewichtigen Mäusen sorgte der Konsum des Cannabinoids für eine Gewichtsreduktion. Diese Forschungen geben Hoffnung, dass THCV sich auch für den Menschen als Schlankheitskur eignet.

Fazit: Abnehmen mit Cannabis

Cannabis ist appetitanregend, kann in manchen Fällen aber auch den Heißhunger zügeln. Es sind die Cannabinoide CBD und THCV, die sich während einer Diät als wirkungsvoll erweisen. Durch ihre Eigenschaften können sie zur Gewichtsreduktion beitragen.

Es muss angemerkt werden, dass die beiden Cannabinoide keine gesunde Lebensweise und Diät ersetzen, sondern die Gewichtsreduktion lediglich unterstützen können!

Mehr zeigen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"