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Wenn der morgendlicher Kaffee zum Dickmacher wird

Habt Ihr Euch bisher zum Frühstück stets eine gute Portion Kohlenhydrate gegönnt, indem Ihr den Tag mit Brötchen, Brot, Müsli und Co begonnen habt, ist daran keineswegs etwas falsch. Gönnt Ihr Euch allerdings beim Frühstück auch stets gerne noch die eine oder andere Tasse Kaffee, solltet Ihr diese besser weglassen, es sein denn, es handelt sich um die entkoffeinierte Variante. Warum, es besser ist auf den Koffeinkick am Morgen zu verzichten, erklären, wir Euch natürlich auch sofort.

Laut zahlreicher Ernährungsexperten ist es durchaus empfehlenswert mit einem kohlenhydratreichen Frühstück in den Tag zu starten, denn gerade am Morgen kann der menschliche Körper am besten mit den zugeführten Kohlenhydraten umgehen. Sowohl die Toleranz gegenüber Glukose, als auch die Insulinsensibilität erreichen zu Tagesbeginn ihr höchstes Ausmaß. Diese „Fähigkeit“ verringert sich allerdings mit jeder Stunde, die vergeht mehr.

Wo findet sich hier der Zusammenhang zum Kaffee?

Nach Angaben einiger Studienergebnisse kommt es beim Koffeingenuss samt paralleler Kohlenhydratzufuhr zu einem negativen Zusammenhang, wenn es Glukoseintoleranz, sowie um die Insulinsensibilität geht. Einfacher gesagt, bedeutet das, wenn Du Deine erste Mahlzeit am Tag mit vielen Kohlenhydraten versiehst und gleichzeitig dazu koffeinhaltigen Kaffee genießt, kann Dein Körper die zugeführten Kohlenhydrate weitaus schlechter verarbeiten.

Dies liegt daran, dass die Wirkungskraft des Koffeins den Adrenalinspiegel ansteigen lässt. Wobei dieser jedoch in Gegenwirkung mit dem Insulin zu stehen scheint.

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Im Jahr 2001 wurde dies in einer wissenschaftlichen Untersuchung von Experten, wie Terry Graham, Felicia Greer, Robert Ross, sowie Robert Hudson herausgefunden und zum damaligen Zeitpunkt im Diabetes Journals publik gemacht. Nach Angaben einer weiteren Studie, die vor gut 15 Jahren durchgeführt wurde, kommt es nach dem Koffeingenuss plus paralleler Zufuhr von 75 Gramm Kohlenhydraten zu einem Anstieg der Insulinsekretion in den Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse. Diese Reaktion tritt allerdings nicht in Kraft, wenn nur Kohlenhydrate verzehrt werden.

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Des Weiteren führt die Einnahme von Koffein inklusive kohlenhydratreicher Nahrung zu einer erhöhten Fusion des Glycerol-, Adrenalin-, wie Fettsäurespiegels. Demnach kann es laut diesen Feststellungen durch ein kohlenhydratreiches Mahl plus Koffein zu einer Resistenz gegenüber Insulin kommen, welche dann eines Tages die Erkrankung Diabetes Typ 2 auf den Plan rufen kann.

In der Regel steigt nach körperlicher Aktivität zudem die Insulinsensitivität merklich an. Wer hingegen vorab koffeinhaltigen Kaffee getrunken hatte und gleichzeitig eine kohlenhydratreiche Kost zu sich genommen hatte, besaß immer noch einen erhöhten Glukosespiegel.

Entscheiden Sie sich am Morgen für koffeinhaltigen Kaffee oder für ein kohlenhydratreiches Frühstück

Nach diesen Erkenntnissen ist es ratsamer sich am Morgen entweder für die kohlenhydratreiche Kost oder für den koffeinhaltigen Kaffee zu entscheiden. In Kombination fällt es dem menschlichen Körper weitaus schwerer die aufgenommenen Kohlenhydrate zu verdauen bzw. zu verarbeiten.

Demnach ist es vorteilhafter erst einmal seine erste Mahlzeit in vollen Zügen zu genießen und den Kaffee auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Wer auf seinen Kaffee hingegen beim Essen am Morgen nicht verzichten möchte, kann ebenso auf die koffeinfreie Variante setzen, denn diese beeinflusst den Organismus nicht negativ.

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Über Michael (Doc) Young

Michael “Doc” Young – Seit 8 Jahren Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Wenn er nicht mit seinem Wohnmobil unterwegs ist zählen Fotografieren und Fitnesstraining zu seinen Hobby’s.

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