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Zitronendiät – Erfahrungen beim abnehmen

Zitronendiät – sauer macht nicht nur lustig, sondern auch schlank!

Sauer macht lustig, aber auch schlank. In Europa ist die Zitronendiät noch nicht so bekannt. In Amerika jedoch schwören Hollywoodstars auf den Saft der Zitrone, um innerhalb kurzer Zeit ein paar lästige Kilos zu verlieren.

Zitronen enthalten viel Vitamin C, dieses braucht der Körper, um das Hormon Noradrenalin produzieren zu können. Dieses Hormon optimiert die Fettverbrennung.

Das Fett kann aus den Fettzellen herausgelöst werden, dadurch wird Energie gewonnen. Entscheidend ist auch das Vitamin C für die Produktion von Collagen. Das Gewebe des Körpers wird fester.

Was ist eine Zitronendiät?

Zitronendiät - Erfahrungen beim abnehmen
Zitronendiät Anleitung

Insgesamt gibt es 3 Varianten der Diät. Die einfachste Methode ist es, wenn man normal und ausgewogen isst und über den Tag verteilt den Zitronensaft trinkt. Der Saft der sauren Frucht wirkt anregend auf die Verdauung. Der Körper kann die Speisen besser verwerten.

In der zweiten Variante ist ein flexibler Ernährungsplan vorgesehen. In diesem gibt es sogenannte “Motto-Tage”. Die dritte Zitronendiät ist eine Crashdiät. Es darf nur verdünnter Zitronensaft mit Gewürzen getrunken werden.

Beispiel für einen Diätplan Zitronendiät

Für die Zitronendiät benötigt man pro Tag den Saft von 4 Zitronen.

Ein Ernährungsplan für eine Zitronendiät kann so aussehen:

Tag 1

Gleich nach dem Aufstehen trinkt man den Saft einer Zitrone, der mit viel Wasser verdünnt wurde. Damit wird die Verdauung angeregt und der Körper entschlackt. Im Laufe des Tages darf nur mageres Fleisch oder Fisch gegessen werden. Als Beilage empfiehlt sich gedämpftes Gemüse. Um den Hunger am Abend zu stillen, ist eine Grapefruit oder eine Orange mit Heidelbeeren oder Himbeeren erlaubt. Sport steht am ersten Tag auch auf dem Programm, mindestens 45 Minuten soll dieser dauern.

Tag 2

Damit der Zellstoffwechsel in Schwung kommt, steht für diesen Tag Obst und Gemüse am Speiseplan. Davon kann eine beliebige Menge gegessen werden. Zu beachten ist, dass weder Milch noch Kohlenhydrate dem Körper zugeführt werden dürfen.

Die Tage 3, 4 und 5

Die 3 Tage stehen ganz im Zeichen der Blutzuckerstabilisierung. Die Zitrone hilft dabei. Der Zucker wird gleichmäßig im Blut verteilt, Heißhungerattacken wird vorgebeugt. An diesen Tagen wird eiweißreiche Nahrung gegessen. Hülsenfrüchte, mageres Fleisch, Fisch, Eier, Nüsse, fettarme Milch, Joghurt oder Champignons eignen sich dafür perfekt.

Die Speisen sollen mit Zitronensaft gekocht werden. Statt Essig wird ein Dressing aus Zitronensaft für den Salat zubereitet. Obstsalat kann auch sehr gut mit dem Saft der Zitrone abgeschmeckt werden und Garnelen im Zitronensaft schmecken auch lecker.

Tag 6 und 7

Der Körper braucht Fett, mit dem rund 25% des Energiebedarfs gedeckt werden. Sie sorgen dafür, dass die Kohlehydrate nicht zu schnell ins Blut übergehen. Besonders wichtig ist es, nur hochwertige Fette zu verwenden. Sehr gut ist Olivenöl, aber auch Raps- und Nussöl sind perfekt, um damit zu kochen oder einen Salat abzuschmecken. Es darf auch fetter Fisch gegessen werden, darin sind wertvolle Omega 3 Fettsäuren enthalten.

Als kleine Nascherei für zwischendurch eignen sich Nüsse oder Samen. Fette, die in Milchprodukten, wie beispielsweise Butter, oder fettes Fleisch sollte man nur in kleinen Mengen, besser jedoch gar nicht verzehren. Die letzten beiden Tage der Zitronendiät werden dem Körper Kohlenhydrate zugeführt.

Die Nahrungsmittel, wie Nudel oder Brot sollten aus Vollkorn hergestellt sein. Versteckte Zusatzstoffe, aber auch Zucker und Konservierungsmittel sind darin nicht enthalten. Künstliche Zusatzstoffe würden die Fettverbrennung hemmen und die Leber belasten.

Gibt es Zitronendiät Erfahrungen?

Personen, die bereits die Diät durchgeführt haben, sprechen von einem guten Erfolg. Auch der Einstieg in die Zitronendiät wurde als leicht empfunden. Aufgrund der appetithemmenden Eigenschaften der Zitrone bleibt das Heißhungergefühl aus. Anwenderinnen berichten, dass sie sich schon am ersten Tag fit gefühlt haben. Die Zitronendiät zeigte bei allen, die sie ausprobiert haben, eine positive Wirkung auf das Gewicht.

Das allgemeine Wohlbefinden wurde gesteigert, die meisten waren schon während der Diät aktiver als davor. Empfehlenswert ist eine der beiden ersten Varianten. Der Körper wird dabei nicht so belastet. Auch wer nicht an Übergewicht leidet und sich gesund ernährt, kann einen Zitronentag einlegen, um den Körper zu entgiften.

Fazit: Funktioniert Zitronendiät?

Positiv wirkt sich die Zitronendiät auf die Heißhungerattacken aus, diese werden gemindert, der Appetit gezügelt. Ein weiterer Vorteil ist die Produktion von Collagen, das hautstraffend und gewebestärkend wirkt. Der Stoffwechsel wird in Schwung gebracht, die Fettverbrennung gefördert. Durch das Abnehmen gerät der Körper in eine Stresssituation, dadurch wird mit der Zitronendiät der erhöhte Vitamin C Bedarf gedeckt.

Die Zitronensäure kann die Zähne angreifen, daher sollte man nach dem Trinken des Saftes den Mund mit Wasser ausspülen. Ebenfalls kann es zu erhöhtem Harndrang kommen. Sofern man sich bei der Zitronendiät für die erste Variante entscheidet, ist die Gefahr, dass der Jo-Jo-Effekt eintritt, gering. Die dritte Diät sollte nur dann gemacht werden, wenn es darum geht, schnell ein paar Kilos abzunehmen.

Die Zitronendiät wirkt tatsächlich. Es kommt auf die Variante und auf das Ausgangsgewicht an, wie viele Kilos purzeln können. Bevor mit der Zitronendiät begonnen wird, ist es zu empfehlen, den behandelnden Arzt zu kontaktieren. Er könnte Gründe wissen, die gegen die Durchführung der Diät sprechen.

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